Heidelbergturm wird auf Vordermann gebracht

Eines der Wahrzeichen der Region erhält eine Verjüngungskur. Bis sie abgeschlossen ist, bleibt der Turm auf Wüstenbrander Flur gesperrt.

Der Heidelbergturm ist derzeit eine Baustelle.

Für Sie berichtet: Erik Kiwitter

Seit ein paar Tagen wird am Heidelbergturm in Wüstenbrand kräftig gewerkelt. Gestern wurden die Arbeiten aufgrund des Regens zwar vorübergehend eingestellt. Aber eines der Wahrzeichen der Region verändert seit einer reichlichen Woche fast tagtäglich sein Gesicht.

Der Heidelbergturm - von der Stadt Hohenstein-Ernstthal errichtet und in deren Besitz - wird einer Verjüngungskur unterzogen. Obwohl er noch vergleichsweise jung ist - er wurde in den 1990er-Jahren errichtet - haben Wind und Wetter und der Zahn der Zeit an dem rund 30 Meter hohen Gebäude genagt. "Mit dem Voranstrich sind wir so gut wie fertig", sagte Steffen Schumann, Sachgebietsleiter im Hochbauamt der Stadtverwaltung Hohenstein-Ernstthal. Demnächst bekommt der beliebte Aussichtsturm seinen zweiten und vorläufig endgültigen Farbanstrich.

Das ist aber nicht das Einzige, was notwendig ist. Vor allen Dingen die Blitzschutzanlagen müssen dringend erneuert werden. Da sind laut Steffen Schumann bereits die notwendigen Schlosserarbeiten erfolgt. Außerdem werden auch die Fundamente der Installation saniert. Als Kosten für diese Verjüngungskur hat das Rathaus 70.000 Euro eingeplant. Der Heidelbergturn bleibt wegen der Bauarbeiten noch fast bis zum Ende dieses Monats gesperrt. Am 29. September soll er planmäßig wieder für Besucher geöffnet werden. Vom 450 Meter hohen Heidelberg haben Naturfreunde einen unverstellten Ausblick in das nahe Erzgebirge.

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