Hohenstein-Ernstthal kauft Berggasthaus auf dem Pfaffenberg

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Der Stadtrat von Hohenstein-Ernstthal hat sich mit deutlicher Mehrheit für den Kauf des Berggasthauses auf dem Pfaffenberg entschieden. Die Stimmung im Publikum war derart aggressiv, dassder OB zu einer ungewöhnlichen Maßnahme griff.

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1212 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 14
    6
    Bautzemann
    25.02.2021

    Das Städte und Gemeinden ein Vorkaufsrecht bei Grundstücken und Immobilien haben ist gut und richtig für die Planungen der jeweiligen Gemeinde. Hier in diesem Fall von einem Sieg der Demokratie zu sprechen, ist schlichtweg falsch. Das Ziel die Immobilie nicht der AfD zu überlassen wurde erreicht. Was hat das aber mit Demokratie zu tun? Eine nicht gerade in Geld schwimmende Kommune kauft jetzt ein Berggasthaus. Schön und gut, ihr gutes Recht. Aber wieviel Geld will sie umgehend in Sanierung und Renovierung stecken ( hier sind auch Beträge im 6- stelligen Bereich notwendig), um so schnell wie möglich diese Kulturstätte eröffnen zu können? Das hätten die Stadträte gleich mit beschließen müssen. Wieviel Geld jetzt infrastrukturellen Maßnahmen der Gemeinde für notwendige Dinge verloren geht, hätte bei einem demokratischen Akt dem Bürger auch mit geteilt werden sollen. Hier stellt sich die Frage: "War das ein politischer Winkelzug, oder eine notwendige kommunalpolitische Maßnahme"?

  • 11
    18
    lupus
    25.02.2021

    Das Problem ist doch die Frage ob sich die Käufer für ihren Heimatort oder für einen Standort ihrer Partei engagieren wollten.
    Die Stadt wird es nicht leicht haben jedoch wären wären Nutzungen der AFD-nahen Gruppierungen das größere Problem.

  • 17
    10
    RingsOfSaturn
    25.02.2021

    Da hat das am Auditorium ja eine zivilisatorische Glanzleistung zustande gebracht ;) erinnert ein bisschen an die Abstimmungen zum Stadion in Chemnitz...

  • 19
    15
    Tauchsieder
    25.02.2021

    Wie heißt es doch so schön: Der Staat(Stadt) ist als Unternehmer völlig ungeeignet!
    Also Backen zusammen kneifen, Geld locker machen und dann voran.
    Könnte nicht der Bürgermeister im Zweitjob den Wirt spielen, das Ordnungsamt beachtet die Einhaltung der Coronaregeln und die/der Kämmerer kassiert ab?

  • 21
    15
    Nixnuzz
    25.02.2021

    Wieviel Scheingefechte als auch Scheingeschäfte sind mit diese Immobilie gemacht oder durchgeführt worden? Vielleicht sind die Kosten für die Gemeinde schwer zu stemmen - aber diese Aktion ist/war doch mehr als nur Wahrung der Ortsansicht...Eine neue Wewelsburg braucht es hier doch nicht..

  • 26
    24
    Webs33
    25.02.2021

    @ Drumlin, die so zahlreichen Besucher dieser Veranstaltung, waren größtenteils Verwandschaft von AFD Abgeordneten oder Kreistagsabgeordnete der AFD aus dem gesamten Kreisgebiet, sogar ein Bundestagsabgeordneter der AFD war anwesend. Super Auswahl des Publikums!
    Daher Respekt an die Stadt, welche sich von diesen Pöbeleien nicht hat beirren lassen und das Vorkaufsrecht wahrgenommen hat. Es zeigt auch deutlich wohin die Reise gegangen wäre, wenn das Gebäude an die beiden AFD Abgeordneten gegangen wäre!
    Auch nochmal zum Demokratieverständnis, ja , die AFD hat 25% der Stimmen zur Wahl erhalten, das bedeutet 75% der Wähler haben eine andere Meinung!!!

  • 20
    20
    Hinterfragt
    25.02.2021

    Kurz um, man hat Steuergelder verschleudert, um den Verfall einer Immobilie zu finanzieren.
    Denn für die Sanierung und den Betrieb, dürfte das Geld ausgehen ...

    Die Bürger werden es hoffentlich danken, wenn Straßen, Spielplätze, ... weiter verfallen, weil man lieber das dafür nötige Geld für politische Schachzüge verschleudert hat.
    Die nächsten Monate/ Jahre werden Beweise erbringen, nächste Stufe - Abrissbagger ...

    Für die Hohensteiner Bürger kann ich nur hoffen, dass ich Lügen gestraft werde, aber die Hoffnung stirbt zuletzt ...

  • 35
    29
    paral
    25.02.2021

    Es ist so gekommen, wie es absehbar war. Nun steht dem weiteren zügigen Verfall der Immobilie nichts mehr im Wege!

  • 27
    9
    MarioM
    24.02.2021

    @Drumlin...Die Stadt hat bei der ganzen Sache sogar ein gute Geschäft gemacht. Als das Berggasthaus damalas verkauft wurde, war sogar noch eine ordentliche Grundschuld von gut 700k eingetragen, welche mitverkauft und mittlerweile getilgt wurde....von daher...alles rixhtig gemacht.

  • 43
    17
    Toli
    24.02.2021

    Respekt Hohenstein-Ernstthal, und nun zügig sanieren. Gibt es schon einen Eröffnungstermin für diese wunderbare Lokation wo wir früher oft und gerne eingekehrt sind. Vielleicht gibt es ja schon ein öffentliches Statment vom neuen Eigentümer.
    Allein mir fehlt der Glaube, alles nur wieder große Show :-(((

  • 44
    33
    marvelino
    24.02.2021

    @Drumlin
    "20 Jahre Nichtstun und nie Kontakt zum Eigentümer zu suchen..." Was sollte die Stadt 20 Jahre lang mit einem Objekt tun, was ihr nicht gehört? Woher beziehen Sie ihre Informationen was den Kontakt zum Eigentümer betrifft?

    "Der überstürzte Kauf jetzt bei dieser Haushaltslage ist unverantwortlich." Woher beziehen Sie Ihre Informationen bezüglich der Haushaltslage der Stadt? Bitte erläutern Sie mir, wieso dies unverantwortlich sein sollte. Vielen Dank.

  • 41
    61
    Drumlin
    24.02.2021

    Das zeigt einmal mehr, dass sich die Stadt gegenüber den Bürgern und Steuerzahlern unverantwortlich verhält. Der Verkauf dieses stadtbildprägenden Gebäudes war bereits ein grosser Fehler. 20 Jahre Nichtstun und nie Kontakt zum Eigentümer zu suchen, war völlig falsch. Der überstürzte Kauf jetzt bei dieser Haushaltslage ist unverantwortlich. Das Geld für eine Sanierung war vor 20 Jahren nicht da und ist es jetzt defakto auch nicht. Der Umgang mit 2 Hohensteiner Bürgern durch Politik und Presse, die sich mit dem Gebäudekauf erneut für ihren Heimatort engagieren wollten, ist erschreckend und beschämend gleichermassen. Die Reaktionen der zahlreichen Besucher gestern abend zeigen, dass die Hohenstein-Ernstthaler das erkannt haben.