Kalt und süß

Von einem Motorsportbesessenen, einer eiskalten Angelegenheit in Wüstenbrand und einem Fest, in Oberlungwitz, das etwas mit einem neuen Bau zu tun hat

Andreas Küttner (43) aus Wüstenbrand hatte eine gute Idee - und über die konnten sich viele Wüstenbrander Kinder freuen. Es geht um den Internationalen Kindertag am zurückliegenden Montag. "Weil es unsere Kleinen in den vergangenen Monaten ja auch nicht ganz so einfach hatten, reifte bei uns im Ortschaftsrat der Gedanke, den Mädchen und Jungen zum Kindertag eine Freude zu machen", erzählt Andreas Küttner. Er ist Vorsitzender des Ortschaftsrates in Wüstenbrand und sitzt außerdem für die CDU im Stadtrat von Hohenstein-Ernstthal. "Wie wäre es denn, die Kinder mit eine Eis zu überraschen", fragte sich Küttner und machte sich auf die Suche nach einem Sponsor. Der war mit der Eisdiele "Berries cold & sweet" auch schnell gefunden, sodass Küttner rechtzeitig vor dem Kindertag in den beiden Kitas des Ortes, der Grundschule und bei den Tagesmuttis insgesamt 270 Eisgutscheine verteilen konnte. Küttner: "Bis zum 15. Juni haben alle Zeit, den Gutschein einzulösen." (erki)


Mirko Glöckner (46) von der Sportabteilung des ADAC Sachsen war jetzt zu Besuch in der "Arena E" in Niedermülsen, um den Trainingsauftakt des Rennsportnachwuchses vom AMC Sachsenring mitzuerleben. Als ehemaliger Motocrosser betrieb er dieses Motorsport-Hobby in Bayern und Österreich bis 2000 fast exzessiv, wie er sagt. Ehrenamtlich managte er jahrelang ein Supercrossteam und arbeitete von 2009 bis 2013 im GP-Racingteam von Ralf Waldmann. Seine Brötchen verdiente er auch als Händler. "Ich hatte einen Fahrradladen in Dresden", sagt er. Durch den Sport hatte er schon immer Verbindung zum ADAC Sachsen. Der dortige Bereichsleiter Sportmanagement Jugend, Michael Sachse, und Abteilungsleiter André Rudolph holten ihn im August 2019 ins Team der Sportabteilung. "Die Nachwuchsarbeit im Straßenmotorradrennsport zu koordinieren, ist natürlich eine spannende Aufgabe und eine Herausforderung, der ich mich sehr gerne stelle", sagt Glöckner. (hpk)


Ronny Sieber (53), Leiter der Pestalozzi-Oberschule in Oberlungwitz, konnte am Dienstag mit Gästen und Bauleuten das Richtfest für den Anbau der Schule feiern. Der zweigeschossige Rohbau ist in den vergangenen Wochen schnell gewachsen und soll künftig Platz für die neue Mensa, einen Beratungsraum und zwei Klassenzimmer bieten. "Den Platz könnten wir jetzt schon dringend gebrauchen", sagt Sieber. Da zum Schutz vor der Coronavirus-Pandemie die Gruppengrößen auf elf Schüler reduziert wurden, ist der Schulbetrieb schwer zu stemmen. Das soll ab Jahresende Geschichte sein. Dann ist die Einweihung des 1,7 Millionen Euro teuren Anbaues geplant. Bisher liegt das Projekt laut Bürgermeister Thomas Hetzel (parteilos) im Kostenplan. (mpf)

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