Künstlerin verarbeitet in ihren Bildern Leben, Sterben, Tod und Auferstehung

Helene Isolde Roßner, Künstlerin aus Hohenstein-Ernstthal, stellt derzeit an einem nicht alltäglichen Ort aus. Die 73-Jährige zeigt Bilder in der Friedhofskapelle des Christophorifriedhofes an der Hinrich-Wichern-Straße in Hohenstein-Ernstthal, der in diesem Jahr sein 150. Jubiläum gefeiert hat. Die 25 Bilder, darunter unter anderem Grafiken und Aquarelle, beschäftigen sich passend zum Ausstellungsort mit den Themen Leben, Sterben, Tod und Auferstehung. "Die Kirchgemeinde war mit dieser Idee an mich herangetreten", erzählt Isolde Roßner, die einen Teil der Bilder ganz konkret für die Ausstellung malte. Unter anderem entstand auch ein Motiv neu, das ihre sterbende Mutter zeigt. Für das Leben stehen Motive von Kindern. Unterschiedliche Kreuzmotive sind ebenfalls Teil der Ausstellung. Manche der Entwürfe wurden von der Künstlerin auch schon in Form von Stahlkreuzen plastisch umgesetzt. Düstere Motive wie "Der heimtückische Tod" sind genauso zu sehen wie ein farbintensives und leuchtendes Bild, mit dem die Auferstehung symbolisiert wird. Die Ausstellung ist bis zum 31. Oktober in der Kapelle des Friedhofes zu sehen. Geöffnet ist die Kapelle von Montag bis Donnerstag, jeweils 8 bis 16 Uhr. Andere Termine können mit dem Friedhofsverwalter Ulf Hertel unter der Rufnummer 0178 6035619 vereinbart werden. (mpf)

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