Landkreis will bald über Stützmauer entscheiden

Auch Beschwerde gegen Nordheim soll bis April behandelt werden

Lichtenstein.

Die Kommunalaufsicht des Landkreises Zwickau will bis Ende des Monats entscheiden, ob Anwohner der Rödlitzer Straße Beiträge für den Bau einer Stützmauer zahlen müssen. Das teilte Ilona Schilk, Pressesprecherin der Behörde, auf Nachfrage mit.

Viele Anlieger der Lichtensteiner Gemeindestraße sind empört darüber, dass sie teilweise für den 330.000 Euro teuren Bau aufkommen müssen. Auch darum hatte der Stadtrat auf einer Sitzung Ende 2019 entschieden, die Stützmauer aus den Beiträgen für den Straßenausbau herauszunehmen. Bürgermeister Thomas Nordheim (Freie Wähler) legte aber ein Veto gegen den Beschluss ein, da dieser möglicherweise im Konflikt mit dem verordneten Sparprogramm der Stadt steht. Eben über dieses Veto will die Kommunalaufsicht entscheiden.

Anwohner der Rödlitzer Straße, die sich zur Bürgerinitiative "Straße im Aufbruch" zusammengetan haben, legten zudem Ende März 2019 eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen Nordheim ein. Der Grund: Die hohen Kosten der Stützmauer empfanden die Anlieger als "monströs", zumal eine kostengünstige Alternative vorgelegen hatte. Über die Beschwerde möchte die Kommunalaufsicht zeitgleich entscheiden.


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