Lichtenstein soll bei Personal in die Zukunft denken

Das Ringen um gute Arbeitskräfte werde auch für Verwaltungen immer härter, begründet die CDU-Fraktion

Lichtenstein.

Die Stadt Lichtenstein soll auch in Zeiten der Pandemie und des Bevölkerungsrückgangs an die Zukunft denken. Aus diesem Grund stellte die CDU-Fraktion bei der Stadtratssitzung am Montagabend den Antrag zur Fortschreibung des Personalentwicklungskonzeptes. "Nur so machen Stellenausschreibungen künftig Sinn", sagt Sprecher Jens Steinert. Der Stadtrat billigte den Antrag der Christdemokraten einstimmig.

Die Idee hinter dem Vorstoß: Gerade um dem Bevölkerungsrückgang entgegen zu wirken, müssten in der Stadtverwaltung etwa Stellen geschaffen werden, die der Wirtschaftsförderung, der längerfristigen Entwicklung der Stadt oder der Kommunikation mit den Bürgern dienen. Aktuell gestalte sich auch die Neubesetzung von Stellen schwierig, so Steinert. "Der Wettbewerb um gut ausgebildetes Personal hat auch in den Verwaltungen längst begonnen."

Personalentwicklungskonzepte werden in Wirtschaft und Verwaltung erstellt. Sie dienen der Weiterentwicklung und Qualifikation vorhandener Mitarbeiter. Das derzeit geltende Konzept der Stadt Lichtenstein ist sechs Jahre alt und mitterweile ausgelaufen und muss daher nun erneuert werden. (akli)

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