Lichtensteiner Ausstellung zum Ersten Weltkrieg sucht weiter Exponate

Lichtensteiner Ausstellung zum Ersten Weltkrieg sucht weiter Exponate
Lichtensteiner Ausstellung zum Ersten Weltkrieg sucht weiter Exponate

Was trugen die Soldaten bei sich, als sie vor 100 Jahren in den Schützengräben auf französischem Boden kauerten? In den Tornistern befanden sich nicht nur Feldstecher, Trinkflaschen oder Munition, sondern auch eine Reihe kurioser Gegenstände, die jeder für sich eine eigene Geschichte erzählt. Welche das sind, das zeigt eine Ausstellung über den Ersten Weltkrieg im Stadtmuseum Lichtenstein ab 25. Oktober. Unter den Exponaten sind nicht nur Leihgaben vom Gerth-Turm in St. Egidien, den Priesterhäusern in Zwickau, dem Puppen-und Spielzeugmuseum, der St. Laurentius-Kirche und eines Privaten. 25 Angehörige von Weltkriegssoldaten aus der Region haben Erinnerungsstücke aus der Zeit zwischen 1914 und 1918 zusammengetragen. Und die Suche ist noch nicht abgeschlossen. Bis Mitte Oktober können weiter Gegenstände im Stadtmuseum abgegeben werden. Einen ersten Blick auf die Exponate gewährt Praktikantin Emily Spindler (im Bild): In den Händen hält die Hermsdorferin die alte Illustration eines Regiments. Jeder angehörige Soldat klebte damals sein Kopffoto ins Bild. In der Ausstellung geht es aber auch um die Geschichten der Soldaten, so Museumsleiterin Anne-Sophie Berner. Dabei stehen nicht nur die Kriegserlebnisse im Vordergrund. "Es soll gezeigt werden, was die Abwesenheit der Männer für das Leben in der Region bedeutete."

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