Lichtensteiner will für die SPD in den Bundestag

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SPD nominiert 26-Jährigen im Wahlkreis 163

Lichtenstein.

Der Lichtensteiner SPD-Politiker Carlos Kasper ist von seiner Partei als Direktkandidat zur Bundestagswahl im Wahlkreis 163 (Chemnitzer Umland/Erzgebirgskreis 2) nominiert worden. Das teilte die Partei in einer Pressemitteilung mit. Kasper, der der einzige Bewerber war, stellte sich bereits am 18. März in einer Videokonferenz vor. Anschließend wurde per Brief abgestimmt. Der 26-Jährige, der als Leistungssportler im Rennrodeln sein Abitur an der Sportschule in Oberwiesenthal ablegte, will sich insbesondere für einen Mindestlohn von mindestens 12 Euro stark machen.

Durch seine Tätigkeit als Zollbeamter bei der Einheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit sei er täglich mit Umgehungen des Mindestlohns konfrontiert, heißt es weiter. Daher plädiere er auch dafür, eine schlagkräftige Bundesfinanzpolizei zu schaffen, die - neben dem Sozialabgabenbetrug - beispielsweise auch den Drogenschmuggel effektiv bekämpfen könne. Der Wahlkreis umfasst im Erzgebirgskreis das Gebiet des ehemaligen Landkreises Stollberg mit Burkhardtsdorf und Neukirchen. Im Landkreis Zwickau zählen u.a. die Gemeinden Hohenstein-Ernstthal, Oberlungwitz sowie Limbach-Oberfrohna dazu und im Landkreis Mittelsachsen Städte wie Lunzenau, Penig, Rochlitz und Burgstädt sowie die Gemeinden Claußnitz, Hartmannsdorf und Lichtenau. In den anderen Parteien stehen ebenfalls Kandidaten fest: Bundestagsabgeordneter Marco Wanderwitz (CDU), Kreisrat Mike Moncsek (AfD), Bernhard Herrmann (Bündnis 90/Die Grünen), Sebastian Bernhardt (Die Linke) und Monique Weber (FDP). (bj)

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