Linke äußern Lob und auch Kritik

Fraktion lässt vergangene Jahre Revue passieren

Lichtenstein.

Die Linken in Lichtenstein sind durchaus dafür bekannt, nicht mit Kritik zu sparen. Kürzlich traf die Stadtratsfraktion sich zu einer Sitzung unter dem Motto: "Was haben wir in den letzten Jahren erreicht?" Dabei gab es auch Positives zu berichten. So findet die Fraktion etwa, dass das "Problem Unionhof" bei der Städtischen Wohnungsgesellschaft in guten Händen sei. Diese hatte das Gebäude mit der Immobilie von der Stadt gekauft. Ebenso zufrieden sind die Linken mit dem Kino. Die Stadt habe die richtige Entscheidung getroffen, das Gebäude nicht zu verkaufen, sondern weiter zu verpachten.

Der größte Kritikpunkt betrifft das langjährige Streitthema "Daetz-Stiftung". "Der jetzige Zustand ist unserer Meinung nach in keiner Weise vertretbar", sagt Fraktionsvorsitzende Ute Hoch. Sie verweist ferner darauf, dass die Linken bereits 2013 den Vorschlag gemacht hatten, das Stadtmuseum im Daetz-Centrum anzusiedeln. Damit einhergegangen wären Veranstaltungsangebote und die Zusammenarbeit mit Vereinen. Wäre das damals bereits geschehen, so der Tenor, als die Fronten noch nicht allzu verhärtet gewesen sind, hätte die Stadt eine Menge Geld sparen können. (akli)

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