Neu gezüchtete "Sachsenring"-Zitronen gehen auf 3000-Kilometer-Reise

Für das hiesige Klima sind die neugezüchteten Zitronen aus dem Gewächshaus von Manfred Reichenbach aus Hohenstein-Ernstthal eher nichts. Die neue Kreation trägt den Namen "Sachsenring", eben weil der Pflanzenspezialist am alten Sachsenring wohnt. Und da die Zitronen eben hier in der Region weder im Gewächshaus noch in Freiland optimale Wachstumsbedingungen vorfinden, schickte Manfred Reichenbach sie vor einer Woche auf Reise. Im etwa 3000 Kilometer entfernten Portugal sollen die Früchte dann auf der Plantage von Andreas Andreae (oben rechts) gedeihen. Andreae betreibt auch einen Früchteladen an der Karl-May Straße in Hohenstein-Ernstthal. Bereits im vergangenen Jahr hat Manfred Reichenbach dessen Plantage beliefert. Der Früchtespezialist hat Gartenbau von der Pike auf erlernt, wie er sagt. Irgendwann wurde ein Hobby aus dem Beruf. Bereits mit 14 Jahren begann er eine Ausbildung. Seine neueste Zitronenzucht geht auf Kreuzungen zurück, die Reichenbach bereits zu DDR-Zeiten begonnen hat. Neben Zitronen baut er aktuell auch Ananas und drei neue Sorten von Kulturheidelbeeren an. Letztere weisen Frosthärte auf und wachsen außerhalb des Gewächshauses. Für die Ananas gilt das natürlich nicht. Auch eine Mandarinenbaum hat Reichenbach. Der trägt zwar Blüten, bislang jedoch noch keine Früchte. (akli)

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