Neu in HOT

Steil sind die Straßen in Hohenstein-Ernstthal, dafür kann man weit schauen. Bis hinüber ins Erzgebirge.

Oder sagen Sie, liebe Hohenstein-Ernstthaler, sind Sie schon das Erzgebirge? Manche hier fühlen sich als Erzgebirger, hab ich gehört. Einen alten Schacht haben Sie ja, und auch einen Erzgebirgsverein. Manche grüßen mit "Glück auf". Dann wiederum kannte kaum einer, den ich gefragt habe, das Wort "Sperrguschn". Und das war das Erzgebirgswort des Jahres 2017.

Na ja. Ich wohne in Chemnitz, das ist angeblich das Tor zum Erzgebirge, auch wenn die Erzgebirger darüber nur müde lächeln können. Seit Februar schreibe ich für den Lokalteil der "Freien Presse" Hohenstein-Ernstthal, wollte kurz Glück auf sagen - und habe gleich mal eine Frage an Sie, liebe Hohenstein-Ernstthaler: Reicht es eigentlich, wenn ich schreibe, liebe Hohensteiner? Sind die Ernstthaler dann beleidigt? Oder kann ich Sie einfach HOTter nennen? Schreiben Sie mir das gern, und auch alles andere, was Sie freut/stört/ärgert/interessiert.

Weil die Kollegen und ich uns das Gebiet quasi aufteilen, bin ich vor allem für Lichtenstein und St. Egidien zuständig - aber an spannenden Themen aller Art natürlich immer interessiert. Ganz kurz zu mir: Ich komme aus Oschatz, das nicht so steil ist wie HOT, aber mich trotzdem irgendwie daran erinnert. Vielleicht, weils dort auch so unglaublich viele Einbahnstraßen gibt. In Chemnitz habe ich Anglistik und Amerikanistik studiert, und als ich damit fertig war auch noch ein bisschen Germanistik. Dann habe ich angefangen zu schreiben und gemerkt, dass es in jedem Dorf Geschichten gibt, die zu erzählen sich lohnt. Also, auf geht's.

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