Prozess: Streit geht in die vierte Runde

Abgelehnter Bewerber fordert Schadensersatz von Gemeinde Callenberg

Chemnitz/Callenberg.

Der Termin für die Berufungsverhandlung im Schadensersatz-Prozess zwischen der Gemeinde Callenberg und Matthias Uhlmann aus Oelsnitz (Erzgebirgskreis) steht fest. Die Verhandlung findet am 21. Februar statt. Das teilte Bürgermeistert Daniel Röthig (CDU, Foto) gestern auf Nachfrage der "Freien Presse" mit. Das Landesarbeitsgericht in Chemnitz muss entscheiden, ob Callenberg an Uhlmann Schadenersatz in Höhe von 32.014,10 Euro zuzüglich Zinsen bezahlen muss.

Matthias Uhlmann hatte sich 2014 um die Stelle eines Sachgebietsleiters in der Gemeindeverwaltung von Callenberg beworben. Er wurde abgelehnt und zog zum ersten Mal vor Gericht, als eine Bewerberin eingestellt wurde, die offenbar weniger qualifiziert war als er. In zwei Instanzen verurteilten die Gerichte die Gemeinde dazu, das Stellenausschreibungsverfahren wieder aufzunehmen. Callenberg hielt sich an die Order - stellte aber Uhlmann trotzdem nicht ein. Seit einem halben Jahr ist die Stelle mit Michael Münnich besetzt. Uhlmann zog wieder vor Gericht und klagte auf Schadenersatz. In der ersten Instanz vor dem Arbeitsgericht Zwickau verlor er. Nun kommt es also zum vierten Prozess zwischen den Parteien.

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