Radwegebau in Callenberg gestartet

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Bis Juni sollen zwei neue Abschnitte entstehen, zwischen denen aber eine Lücke klafft. Doch das sei kein Problem, sagt der Bürgermeister.

Callenberg.

Nachdem der Baustart für den neuen Radweg in Callenberg wegen schlechten Wetters um einen Tag verschoben werden musste, ging es am Dienstag endlich ans Eingemachte. Die Baufahrzeuge der Firma Bickhardt Bau aus Meerane rückten im Ortsteil Reichenbach an. Dann begann der Asphalteinbau.

Folgendes sieht der Zeitplan nun vor: Bis einschließlich Mittwoch wird die Tragschicht eingebaut, am Donnerstag und Freitag schließen sich die Arbeiten an der Deckschicht an. Der Aufbau der Bankette erfolgt dann erst nach Pfingsten.

Callenbergs Bürgermeister Daniel Röthig (CDU) ist zuversichtlich, dass die aktuellen zwei Bauabschnitte Anfang Juni abgeschlossen und die Wege komplett befahrbar sein werden. Der erste aktuelle Bauabschnitt beginnt in Höhe des Bauhofgeländes in Callenberg und verläuft auf der Trasse auf 680 Metern Länge bis zu einem hergerichteten Wirtschaftsweg. Dem schließt sich der zweite Teilabschnitt an. Dieser beginnt an der Grumbacher Straße und endet nach circa 700 Metern an der Straße des Friedens in Reichenbach.

Somit wäre die Strecke komplett, die den Muldentalradweg in Waldenburg mit dem Stausee Oberwald verbindet. Die Abschnitte vom Naundorfer Weg entlang der B 180 bis zum neuen Callenberger Kreisverkehr und von dort anschließend weiter bis zur Nordstraße wurden bereits zuvor fertiggestellt. Mit dem Radwegeprojekt wird die Idee umgesetzt, die ehemalige Erzbahntrasse des Nickelabbaugebietes für die Streckenführung zu nutzen.

Trotzdem weist der Asphaltweg eine Lücke auf. Diese befindet sich zwischen dem Ende des zweiten Bauabschnitts und der Grumbacher Straße. Allerdings, so Bürgermeister Röthig, sei dieser Abschnitt so hergerichtet worden, dass er problemlos mit dem Rad genutzt werden könne. Die Gemeinde habe an der Stelle kein Asphalt legen können, da der Weg im Zuge der Flurneuordnung angelegt worden war. Die Bindefrist laufe noch, der Abschnitt könnte daher nicht überbaut werden. Ob und wann die Gemeinde das verbleibende Teilstück schließt, sei unklar. In der mittelfristigen Haushaltsplanung der Gemeinde, so der Bürgermeister, ist dies nicht vorgesehen.

Der Radwegebau schlägt mit 465.000 Euro zu Buche. Allerdings erhielt Callenberg eine 90-Prozent-Förderung vom Freistaat. Im April hatte die Gemeinde noch einmal 17.850 Euro drauflegen müssen. Mit Beginn der Erdarbeiten wurde festgestellt, dass die Tragfähigkeit des Untergrundes möglicherweise nicht ausreichen könnte. Gemeinde, Baugrundgutachter, Bauüberwachung und Baufirma vereinbarten eine Bodenverbesserung zur Stabilisierung des Untergrundes in beiden Bauabschnitten. (mit hpk)

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