Restaurierte Weihnachtspyramide lässt in Gersdorf Adventsstimmung aufkommen

Die Weihnachtspyramide an der Hauptstraße in Gersdorf hat ihren Betrieb wieder aufgenommen. Alle Jahre wieder stehen die Männer vom Schnitzverein Gersdorf bereit, um das Schmuckstück für den Advent in Stellung zu bringen. Seit die Sanierung des Marktgewölbes abgeschlossen ist, steht die Pyramide wieder an ihrem Stammplatz am Markt. Insgesamt 13 Helfer, darunter Verstärkung vom Bauhof, haben die Konstruktion aufgebaut und in Gang gesetzt. Weil das Pyramidenanschieben diesmal wegen der Pandemie ausfiel, blieb es beim schlichten Umlegen des Schalters. Eigentlich hätten die Schnitzer ein bisschen mehr Rummel verdient. Über Monate hinweg hatten die Frauen und Männer um Vereinschef Christian Šchwalbe in unzähligen Arbeitsstunden die Figuren restauriert. Da hieß es: Risse verkitten, Schadstellen beheben, Teile ersetzen, schleifen, grundieren und lackieren. Seit Inbetriebnahme im Jahr 1983 waren immer nur kleinere Schäden an den Figuren behoben worden. Jetzt sehen sie wieder aus wie neu. Die Motive repräsentieren quasi das gesellschaftliche Leben im Ort. Auf der unteren Etage sind die Berufe dargestellt wie Bergmann, Textilarbeiter, Betonwerker und Landwirt, darüber das Vereinsleben mit Schnitzer, Klöpplerin und Chorsänger. Die obere Etage ist den Kindern vorbehalten - insgesamt ein Blickfang im Advent. (hpk)

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