Salzsilo für den neuen Bauhof Lichtenstein

Das Vorhaben gehört zum geplanten Umzug der Einrichtung

Lichtenstein.

Im Rahmen des Komplettumzugs des Städtischen Bauhofs Lichtenstein wird der Stadtrat am kommenden Montag über die Errichtung einer neuen Salzsiloanlage abstimmen. Wenn der Bauhof wie vorgesehen vom jetzigen Standort Güterbahnhofstraße 2b an die Glauchauer Straße 32 zieht, so heißt es in der Begründung, müsste auch die Streusalzlagerung für den Winterdienst dort erfolgen. Derzeit würden zirka 120 Tonnen Streusalz in einer als Lagerbunker umgenutzten Garage gehalten. Auf mehrmaliges Umlagern, das sowohl uneffektiv als auch wenig umweltschonend sei, könnte mit der neuen Anlage verzichtet werden.

Angedacht sind zwei Silos zu je 50 Kubikmetern. So soll auch gewährleistet werden, dass der Betrieb aufrechterhalten wird, wenn eine der Siloanlagen havariebedingt ausfallen würde. Laut aktueller Schätzung würde die Errichtung knapp 155.000 Euro kosten. Mit positivem Votum würde der Stadtrat am Montag die Projektfreigabe beschließen. Zunächst müsse dann eine Firma für die notwendige Fundamenterrichtung gefunden werden. Zur Vorbereitung der Baumaßnahme müsse auch ein Planungsbüro eingebunden werden.

Im aktuellen Haushalt stehen nur knapp 90.500 Euro für die 155.000 Euro teure Maßnahme zur Verfügung. Der übrige Betrag soll aus den Konten für Straßenentwässerung und Brückenunterhaltung bereitgestellt werden. Dabei kommt der Stadt entgegen, dass der Abwasserzweckverband angekündigt hat, im Jahr 2020 keine Entwässerungskosten von den Gemeinden zu erheben. Die Stadt möchte das Vorhaben Salzsiloanlage bis Jahresende fertig stellen.

0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.