Spielgerät und Obstbäume für die Stadt

Die ersten Vorhaben des Bürgerhaushaltes könnten noch dieses Jahr in Angriff genommen werden. Vier von 26 Projekten konnten sich durchsetzen.

Hohenstein-Ernstthal.

Noch in dieser Woche möchte die Verwaltung von Hohenstein-Ernstthal entscheiden, wann sie mit der Umsetzung der Vorhaben aus dem Bürgerhaushalt beginnen wird. Das teilte Hauptamtsleiter Uwe Gleißberg am Montag mit. Spätestens am Donnerstag sollen die Amtsleiter zusammenkommen. "Es ist durchaus möglich, dass wir noch dieses Jahr mit der Umsetzung einiger weniger planungsintensiver Projekt beginnen", so Gleißberg.

Bei seiner jüngsten Sitzung hatte der Stadtrat vier von den Bürgern vorgeschlagene Vorhaben bewilligt. 26 Vorschläge waren eingegangen. Am meisten Stimmen aus der Bevölkerung hatte es für eine Erweiterung des Spielplatzes am Volkshausteich in Wüstenbrand gegeben. Dort sollen nun ein bis zwei neue Spielgeräte aufgebaut werden. Geschätzte Kosten: circa 5000 Euro.

Ein ähnlich hoher Betrag ist für den Spielplatz im Fuchsgrund vorgesehen. Immer wieder moniert wurde, dass die Geräte dort nur von den größeren Kindern genutzt werden konnten. Für die Kleineren gebe es aktuell bis auf den Sandkasten keine weiteren Spielmöglichkeiten. Mit dem Geld aus dem Bürgerhaushalt könnte etwa eine in den Hang integrierte Rutsche, ein Spielhaus oder ein Klettergerüst für die Kleinen errichtet werden.

Ein dritter Vorschlag kam aus der Karl-May-Grundschule. Seit etwas mehr als einem Jahr gibt es dort eine Vertreterin des Programmes "Teach First Deutschland". Katharina Ringler setzt sich unter anderem dafür ein, Kinder beim Übergang in die weiterführenden Schulen zu unterstützen. In einer AG sollen Schüler etwa selbst Verantwortung für das Stadtbild übernehmen. Darum möchte die Gruppe fünf Obstbäume in der Gensch anpflanzen. Die Ernte solle dabei allen Hohenstein-Ernstthalern zugute kommen. Das auf 2500 Euro geschätzte Projekt wurde ebenfalls genehmigt.

Mit dem Rest der 20.000 Euro, die insgesamt für die Projekte im Bürgerhaushalt zur Verfügung stehen, sollen morsche und kaputte Tische an der Freilichtbühne auf dem Pfaffenberg erneuert werden. Um den gesamten Zuschauerbereich auf Vordermann zu bringen, seien aber etwa 80.000 Euro nötig, schätzt die Verwaltung. Das Projekt könne daher nur in "Scheiben" über die Jahre hinweg gestemmt werden.

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