Stadt und Stifter Daetz treffen sich vor Gericht

Räumungsklage wird vor dem Landgericht Zwickau verhandelt

Lichtenstein/Zwickau.

Die Stadtverwaltung Lichtenstein und die Daetz-Stiftung treffen sich am heutigen Dienstag vor dem Landgericht Zwickau am Platz der Deutschen Einheit, wo ab 10 Uhr im Sitzungssaal 345 die Räumungsklage der Stadt Lichtenstein gegen die Daetz-Stiftung verhandelt wird.

Ein letzter Einigungsversuch in einem Gespräch am Freitag, zu dem auch die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrates eingeladen waren, blieb ohne Ergebnis. "Die Angebote der Daetz-Stiftung für ein Entgegenkommen waren einfach nicht mit konkreten Zahlen untersetzt", sagt Bürgermeister Thomas Nordheim (Freie Wähler). Auch Ute Hoch von der Linken-Fraktion bestätigte, dass es keine Einigung gab und nun eben der Weg vor Gericht nicht mehr zu vermeiden ist.


Gefordert wird von der Stadt unter anderem eine deutliche Verkleinerung der seit Anfang 2018 geschlossenen Dauerausstellung mit rund 600 Holzkunstwerken aus aller Welt. Eine Einigung ist laut Nordheim aber auch im weiteren Verlauf des Gerichtsverfahrens möglich. Wenn man sich doch noch einig würde, könne die Klage jederzeit zurückgezogen werden. Das Daetz-Centrum hatte in diesem Sommer erstmals eine Sommerpause eingelegt.

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