Umgangsrecht mit dem Enkel: Prozess beendet, Großeltern geben auf

In einem außergewöhnlichen Rechtsstreit hat jetzt ein Rentner-Ehepaar schweren Herzens darauf verzichtet, sein Enkelkind besuchen zu dürfen. Dabei hatten die Großeltern in der ersten Instanz Recht bekommen.

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1212 Kommentare
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  • 8
    1
    Eichelhäher65
    12.09.2020

    Die Geschichte ist ein Spiegelbild der Gesellschaft: Hass und Aggression selbst in der Familie sind leider keine Seltenheit mehr. Dass hier ein Kind benutzt wird, um dieses auszutragen ist besonders verwerflich. Das Kind wird sicher einen Schaden davontragen. Man kann nur hoffen, dass die Verbindung nicht komplett abreisst, sondern z.B.über ein anderes Familienmitglied noch gehalten wird. (Fotos, Grüße) Dann kann das Kind, wenn es 18 ist, selbst entscheiden, ob es die Großeltern sehen will.

  • 11
    2
    fp112
    11.09.2020

    Dieser Fall gehört überhaupt nicht in die Presse...in gar keine

  • 27
    5
    Dickkopf100
    10.09.2020

    Wen interessiert's...? Nirgendwo wird auch nur ansatzweise berichtet, wieso, weshalb und warum das Kind nicht zu seinen Großeltern darf. Was soll dann der Bericht zeigen. Dass spekuliert werden darf oder dass das Gericht gut arbeitet? Man weiß es nicht... Die ganze Berichterstattung ist in meinen Augen nur dazu da, um Lücken in der Zeitung zu füllen. Denn ich bezweifle stark, dass auch nur Irgendwer durch diese Berichte irgendwie schlauer oder "wissender" wurde. Nur ein Familienstreit, einer von vielen in dieser Welt. Nicht mehr und nicht weniger...

  • 15
    7
    harzruessler1911
    10.09.2020

    @deluxe

    Sehe ich ganz anders. Wenn sich jemand selbst an die Presse wendet, in diesem Fall der Schwiegersohn, muss sich dieser auch gefallen lassen, wenn sich Außenstehende ein Urteil bilden und dies kundtun. Wenn man dies nicht will, präsentiert man sich nicht in den Medien. Denn diese Personen dürfen nicht von Paparazzi verfolgt worden sein.

    Egal wie meine Sicht, dazu ist warum die FP, darauf angesprungen ist, aber da es keine öffentlichen Verhandlungen sind, fällt eine offizielle Gerichtsberichtserstattung schon mal aus.

    Etwas einseitig, die Großeltern als Buh Personen darstellen zu lassen, wäre in Ordnung(besonders im 1. Artikel) ????

  • 19
    4
    harzruessler1911
    10.09.2020

    @ harmoniemüller, hat aus meiner Sicht die beste Bezeichnung gefunden " Erziehungsberechtigte" , die Bezeichnung Eltern würde ich in diesem Fall aus zweierlei Gründen nicht verwenden, auf welche ich leider nicht konkreter eingehen kann.

    Ansonsten ist den anderen Kommentaren vom Empfinden her nichts hinzufügen.

    zitiere:
    "Das Jugendamt und der Verfahrensbeistand des Kindes gehen inzwischen davon aus, dass aufgrund des Konfliktes, der zwischen Großeltern und Eltern besteht, ein Umgangsrecht nicht mehr dem Kindeswohl dient."

    Dazu fehlen mir eigentlich die Worte. Denn kurz gesagt heißt dies nichts anderes , wie: " Wenn Erwachsene untereinander ein Problem haben , gewinnt derjenige in Endeffekt, welcher am Uneinsichtigsten ist und das Kind als Bestrafung benutzt, um dies zu Entfremden.

    In diesem Fall, dürfte auch die Presse ihren Teil dazu beigetragen haben, was ja schon ein User im Erstartikel andeutete.

  • 20
    21
    Deluxe
    10.09.2020

    Ohne die Familienverhältnisse und die Vorgeschichte wirklich zu kennen, kann sich von den Kommentatoren hier überhaupt niemand ein Urteil erlauben - und schon gar kein moralisches.

    Wer sich schämen sollte und wer der bessere Mensch ist, das zu beurteilen steht hier niemandem zu.

    Alles hat seine Ursachen - und oft stellen sich solche Familienzwistigkeiten bei näherem Hinsehen ganz anders dar als gedacht. Die Ursachen sind oft vielfältig und liegen mitunter sogar bei denen, die nach außen besonders liebevoll und treusorgend wirken.

    Nein, darüber hat hier niemand zu urteilen, wenn er nicht selbst zu dieser Familie gehört.

  • 37
    5
    censor
    10.09.2020

    Da muss ich doch glatt an das Salomonische Urteil denken, als zwei Mütter um ein Kind stritten und Salomon verkündete, er werde dann das Kind zweiteilen. Die, welche freiwillig verzichtete, war die rechte Mutter.

    Die Partei, welche in einem solchen Streit nachzugeben bereit ist, ist die vernünftigere und liebt das Kind, um das es ja eigentlich geht, mehr. Wie soll denn ein Umgangsrecht aussehen, das gegen die eigenen Kinder durch alle Instanzen eingeklagt wurde?

    Der Enkel wird irgendwann erwachsen und in der Lage sein, sich selbst ein Urteil zu bilden.

  • 62
    10
    Ilonka
    10.09.2020

    Ich ziehe den Hut vor den Großeltern. Sie haben richtig entschieden. Euer Enkelkind wird älter und dann selbst entscheiden ob es zu Oma und Opa möchte ohne von den Eltern beeinflusst zu werden. Die Tochter sollte sich schämen ihren Eltern so was anzutun, vom Vater des Kindes ganz zu schweigen.

  • 51
    7
    Wika1
    10.09.2020

    Ein Kind als Mittel, um den Hass zwischen Erwachsenen zu pflegen. Die sollten sich schämen und sich zusammenraufen dem Kind zuliebe. Statt dessen über Jahre Gerichte zu bemühen, ist unglaublich.

  • 56
    6
    harmoniummueller
    10.09.2020

    Äußerst armselig, wenn die Erziehungsberechtigten ihren Frust gegenüber den Eltern auf dem Rücken des Kindes austragen.

  • 77
    6
    thelittlegreen
    10.09.2020

    Da dürfen die Eltern stolz sein. /Ironie aus.
    Schade fürs Enkel wenn so eine wichtige Bezugsgröße wegbricht.

  • 73
    7
    Gegs
    10.09.2020

    Da haben es die Mutter und ihr Freund endlich geschafft. Natürlich neigen Kinder bei derartigen Streitigkeiten immer dazu, sich den Wünschen des Elternteils, bei dem sie leben, anzupassen. Schon um diesen nicht auch noch zu verlieren.

    Man weiß nicht, was der Sache voraus gegangen ist. Und manchmal sind die emotionalen Verletzungen tiefgehend. Aber Erwachsene, die dies auf den Rücken der Kinder austragen, die könnte ich nur ...