Verstorben - Früherer Chef des HBK lebt nicht mehr

Zwickau.

Der frühere, langjährige Chefarzt und Ärztliche Direktor des Zwickauer Heinrich-Braun-Klinikums, Professor Dr. Klaus Rösner, ist am Dienstag im Alter von 97 Jahren verstorben. Der gebürtige Schönebecker hatte anlässlich seines 90.Geburtstages gesagt: "Ich habe in meinem Leben viel Glück gehabt." So überlebte er als 21-Jähriger als Hilfsarzt seinen Einsatz an der Ostfront. Später arbeitete er in einem Reservelazarett in seiner Geburtsstadt, wo er im Keller des Gymnasiums, an dem er sein Abitur gemacht hatte, verwundete Soldaten behandelte. Nach Studium, Pflichtassistenzzeit und Facharztausbildung lernte der junge Mediziner bei einem Arzt in Magdeburg die Bauchspiegelung kennen und schrieb ab 1962, nach der Habilitation in Jena, am Bezirkskrankenhaus "Heinrich Braun" in Zwickau lokale Medizingeschichte - als Erster, der diese Technik dort einsetzte. Der Wirkungskreis des Mediziners ging weit über Zwickau hinaus. Als beratender Internist des Rates des Bezirks nahm er Einfluss auf die ärztliche Ausbildung in der Region, fungierte als Chef der Prüfungskommission für Internisten. (tk/vim)

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