Werke eines eher unbekannten Malers

Neue Ausstellung zur Landschaftskunst zeigt Bilder von Georg Höhlig

Oelsnitz/Schlettau.

Der heute weitgehend unbekannte Künstler Georg Höhlig steht im Fokus der neuen neue Sonderausstellung der Sammlung Erzgebirgische Landschaftskunst, die unter Regie des Oelsnitzer Bergbaumuseums nächste Woche im Schloss Schlettau eröffnet wird. Gezeigt werden Erzgebirgslandschaften des Malers, der 1960 in Erla-Crandorf starb.

Wie Jeannette Mauermann vom Bergbaumuseum mitteilt, schuf Höhlig zahlreiche Gemälde vom Erzgebirge in einem spätimpressionistischen Stil. Heute seien seine Gemälde nur einem kleinen Sammlerkreis bekannt. Die Ausstellung führt erstmals zahlreiche Werke zusammen, so Mauermann. Die gezeigten Exponate stammten zu einem großen Teil aus dem Bestand des Sammlers Oliver Seltmann, der maßgeblich zur Realisierung der Ausstellung beigetragen hat. "Darüber hinaus werden viele weitere Leihgaben aus Privatbesitz zum ersten Mal öffentlich gezeigt", so Mauermann.


Georg Höhlig, der 1879 in Leipzig geboren wurde, studierte an den Akademien in Leipzig und München und bereiste 1913 er erstmals das Erzgebirge. Vor allem in der Region um Schwarzenberg und Waschleithe fand er die Motive für seine Malerei, in der er die Landschaft in wechselnden Lichtstimmungen zu unterschiedlichen Jahreszeiten festhielt. Ab 1940 bis zu seinem Tod lebte er in Erla-Crandorf.

Die Sonderausstellung wird am 21. Juni um 18 Uhr im Schloss Schlettau eröffnet. Sie ist dann bis zum 27. Oktober dort zu sehen.

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