Attacke mit Rasiermesser: Urteil gefallen

32-jähriger Täter erhält Bewährungsstrafe

Zwickau/Glauchau.

Der 32-Jährige, der laut Polizei am Dienstag in Glauchau einen 49-Jährigen mit einem Rasiermesser bedroht hatte, ist am Donnerstag vom Amtsgericht Zwickau in einem beschleunigten Verfahren verurteilt worden.

Wie die Staatsanwaltschaft Zwickau mitteilte, wurde der 32-Jährige wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit Bedrohung zu zwei Monaten Haft verurteilt, deren Vollstreckung auf Bewährung ausgesetzt wurde.

Der einschlägig vorbestrafte Mann hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft Zwickau Visitenkarten an Fahrzeuge in der Hohen Straße in Glauchau gesteckt. Als der 49-Jährige ihn dazu aufforderte, dies zu unterlassen, zog der Mann demnach das Rasiermesser aus seinem Rucksack und versuchte, damit auf den 49-jährigen Mann einzustechen. Dabei soll er "Ich schlitz dich auf" gerufen haben. Der 49-Jährige entkam aus der Situation unverletzt, der 32-Jährige wurde kurz darauf im Stadtgebiet Glauchau festgenommen. Laut Staatsanwaltschaft ist das Urteil noch nicht rechtskräftig.

In der "Freien Presse" vom Mittwoch hatte es fälschlicherweise geheißen, der 49-Jährige habe den 32-jährigen Kartenverteiler bedroht - dabei waren die Rollen des Täters und des Opfers im Bericht vertauscht worden. (dha/heha)

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