Grünzeug darf auch jetzt nicht brennen

Die Ausnahmen im April und Oktober gelten laut Stadt Glauchau nicht mehr

Glauchau.

Das Verbrennen von Gartenabfällen ist in Glauchau auch im Frühjahr und Herbst verboten. Darauf macht die Stadtverwaltung aufmerksam. Mit dem Außerkrafttreten der sächsischen Pflanzenschutzverordnung, die unter bestimmten Voraussetzungen bislang die Verbrennung pflanzlicher Abfälle in den Monaten April und Oktober ermöglichte, ist außer Kraft getreten. Damit sei das Verbrennen von Bioabfällen künftig ausgeschlossen beziehungsweise bedürfe einer Zulassung der zuständigen Abfallbehörde. "Die Stadt Glauchau wird zukünftig Beschwerden von Rauchbelästigung nachgehen und die Feuerstelle auf Zulässigkeit beziehungsweise. Verstöße prüfen", teilt das Rathaus mit. Das unerlaubte Abrennen von Gartenabfällen könne Geldbußen in Höhe von 1000 Euro nach sich ziehen, in Extremfällen sogar in Höhe von 50.000 Euro.

Brauchtumsfeuer werden auf Antrag aber weiter genehmigt, sagt Marcus Steinhart, Fachbereichsleiter für Bürgerservice, Schule und Jugend auf die Anfrage des Stadtrates der Freien Wähler, Andreas Weber. Das betreffe die Traditionsfeuer zum 30. April, zu Ostern oder zum St. Martinstag. Erlaubt sei dabei aber nur das Verbrennen von trockenem und unbehandeltem Holz. Hinzu kommen weitere Bedingungen, die die Stadt formuliert hat: Brauchtumsfeuer dienen der Brauchtumspflege und seien dadurch gekennzeichnet, dass eine in der Ortsgemeinschaft verankerte Glaubensgemeinschaft, Organisation oder ein Verein das Feuer unter dem Gesichtspunkt der Brauchtumspflege ausrichtet und dieses im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung für jedermann zugänglich ist.

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