Zum 67. gibt es ein Geschenk mit eingebautem Turbogang

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Eine glückliche Anruferin, ein fleißiger Vereinschef und abstrakte Kunst als Art der Wertschätzung

Michael Oehler (58), freut sich, dass Lobsdorf in den nächsten Wochen sein Gefallenendenkmal frisch saniert zurückerhält. Der Vorsitzende des Heimatvereins ist derzeit mit den Mitgliedern am Planen, wie man auch das Umfeld würdig gestalten kann. "Wir wollen an der Straße auf jeden Fall eine Sitzgelegenheit aufstellen und den Wildwuchs beseitigen." Momentan könne man nur telefonieren oder über die Whatsapp-Gruppe kommunizieren. Ob die dieses Jahr zum zweiten Mal abgesagte 700-Jahr-Feier 2022 stattfindet, wisse man noch nicht. "Vielleicht werden wir ja auch erst in einem runden Jahr wie dem 707. Gründungsjahr feiern können", sagt der Vorsitzende halb scherzend. Eines aber scheint sicher: Noch dieses Jahr wird sich der junge Heimatverein erstmals einen Ort für gemeinsame Treffen herrichten. (akli)

Rosemarie Hirt (66) aus Wüstenbrand war am Donnerstagmorgen gerade mit dem Auto unterwegs, um eines ihrer vier Enkel abzuholen, als sie bei Radio MDR-Sachsen den Titel hörte, in dem das Wort "E-Bike" vorkam. Sie versuchte sofort ihr Glück im Gewinnspiel, schnappte sich das Handy, rief an und hatte Moderator Silvio Zschage an der Strippe. Sie konnte kaum glauben, dass sie ein E-Bike gewonnen hat. "Ich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt, mir eines zuzulegen. Aber dass ich eines gewinne, wäre mir nie in den Sinn gekommen. Ich habe noch nie etwas gewonnen", sagt die völlig aufgeregte Ruheständlerin, die sehr gern Rad fährt und wandert. "Da kann ich jetzt nach Oberlungwitz zu den Kindern radeln. Und die Rückfahrt fällt mir nicht mehr so schwer, da geht es nämlich ziemlich bergauf", sagt sie. Noch vor dem Mittagessen bog ein Transporter in den Weg zum Haus ein, dem der Moderator selbst entstieg. Er hatte das E-Bike im Gepäck. Da gab es an Ort und Stelle noch ein kleines Interview mit der überglücklichen Gewinnerin. Zschage zeigte ihr außerdem, wie sie an ihrem neuen Gefährt den Turbogang einlegen kann. Das Bike kam gerade zur rechten Zeit. Denn am Dienstag feiert die Wüstenbranderin ihren 67. Geburtstag. "Das wird dann mein schönstes Geburtstagsgeschenk sein", gesteht sie. (hpk)

Jens Müller (54), Graffiti-Künstler aus Meerane (Foto), hat zwei Gastronomen glücklich gemacht. Er übergab abstrakte Arbeiten aus einer 2014 entstanden Bilder-Serie an Tobias Gust vom Kellerhaus in Chemnitz und an Andi Saller vom Gasthaus "1470" in Zwickau. "Um den Gastwirten, die wegen der aktuellen Einschränkungen mein volles Mitgefühl haben, etwas Gutes tun zu können", sagt Jens Müller alias "Tasso" und macht deutlich, dass er die Gastwirte nicht durch den Besuch in den Lokalen unterstützen kann. "Das ist etwas, was ich richtig vermisse." Deshalb sei die Idee entstanden, die abstrakten Arbeiten unter Freunden und Bekannten aus der Gastro-Branche zu verlosen. Nach einem Aufruf im Internet meldeten rund zehn Teilnehmer. "Tassos" Eltern zogen die beiden Gewinner, die vor wenigen Tagen die Kunstwerke in Meerane abholten. Jedes Bild hat laut Jens Müller einen Wert von rund 1400 Euro. "Tasso" erwartet übrigens nicht, dass die abstrakten Arbeiten in den Gaststätten gezeigt werden. "Sie können auch verschenkt oder verkauft werden", sagt er. (hof)

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