411 Teilnehmer sorgen für einen neuen Rekord beim Archelauf

Die Benefizveranstaltung erfreut sich einer großen Beliebtheit. Auch einige prominente Leute haben sich die Laufschuhe geschnürt.

Crimmitschau.

"Laufend helfen" - das Motto des Archelaufes war auf den hellblauen T-Shirts im Sahnpark in Crimmitschau zu lesen. 411 Teilnehmer - vom Kindergartenkind bis zum rüstigen Senior und vom Hobbysportler bis zum Profi - haben sich am Samstagvormittag im Sahnpark in Crimmitschau die Laufschuhe geschnürt. "Das ist ein neuer Teilnehmerrekord", freut sich Sonja Dietrich, Leiterin des Kinder- und Jugendwohnheimes in Crimmitschau. Die Einrichtung kümmert sich um die Organisation des Benefizlaufes. Startgelder und Spenden sollen für die Erneuerung des Volleyballplatzes auf dem Gelände des Kinder- und Jugendwohnheimes an der Westbergstraße verwendet werden. Wie viel Geld beim Archelauf zusammengekommen ist, steht noch nicht genau fest.

"Wir können uns an der frischen Luft bewegen und mit dem Startgeld ein wichtiges Vorhaben unterstützen", sagte Thomas Meißner aus Crimmitschau. Er nahm die 2,5-Kilometer-Runde gemeinsam mit seiner neunjährigen Tochter Tony in Angriff. Dafür benötigten sie rund eine Viertelstunde. Die gleiche Motivation trieb auch einige prominente Leute an den Start. Dazu gehörten unter anderem Wohnungsgenossenschaft-Vorstandsmitglied Bodo Schulze, Stadtrat Torsten Heine (Für Crimmitschau) und mit Daniel Naud der Trainer des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau. "Der Archelauf war für uns die Erwärmung. Danach folgen ein gemeinsames Frühstück und das Training auf dem Eis", sagte Daniel Naud. Er und seine Schützlinge entschieden sich für die 2,5-Kilometer-Strecke. Weitere Touren führten über 5 Kilometer und 12,5 Kilometer.


Der Archelauf fand bereits zum 18. Mal statt. "Die Beständigkeit ist das Besondere an der Veranstaltung", sagte Katrin Leschak. Sie ist Leiterin der Kindertagesstätte "Sterntaler", die sich - wie das Kinder- und Jugendwohnheim - in Trägerschaft der Kinderarche befindet. Vor dem Start des Archelaufes versorgte Katrin Leschak die Teilnehmer per Megafone mit allen wichtigen Informationen. "So ein Hilfsmittel wünscht man sich auch manchmal im Kindergarten", scherzte Katrin Leschak. Auf eine andere Besonderheit verwies Jörg Drechsler. Der Mann vom Crimmitschauer Eislaufverein gab den Startschuss und sagte: "Es geht locker zu. Jeder nimmt die Strecke in Angriff, die er sich zutraut." Als die ersten Teilnehmer schon wieder im Ziel waren, haben einige Nachzügler die Startgebühren bezahlt und die T-Shirts übergestreift. Laufzeiten und Platzierungen sind hier schließlich nur eine Nebensache.

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