Abenteuerlust und Heimatgefühl

Familie aus dem Hunsrück macht auf Deutschlandtour in Neukirchen Station. Praktikantin aus Werdau verschickt Liebesgrüße in alle Welt. Crimmitschauer Komponist freut sich auf eine Glockenweihe in Leipzig.

Barbara und Daniel Schneider sowie ihre Kinder Sarah und Julian haben in den vergangenen Tagen mit ihrer grünen Kutsche an der Neukirchener Bahnhofsstraße Station gemacht. Sieben Pferde, drei Hunde und eine Ziege gehören mit zur Familie, die eigentlich im Hunsrück in Rheinland-Pfalz zuhause ist. "Unsere Reise begann in der Nähe von Trier vor anderthalb Jahren. Wir sind bereits 1000 Kilometer quer durch Deutschland unterwegs", sagte Daniel Schneider, der Hufschmied und Naturtherapeut ist.

"Jeder neue Tag ist ein Abenteuer für uns. Wir haben uns sehr auf Ostdeutschland gefreut und fühlen uns hier willkommen. Viele schauen bei uns vorbei, fragen nach dem Woher und Wohin", sagen die Aussteiger. In ihrer Heimat haben die Schneiders einen kleinen Bauernhof mit angeschlossenem Wohlfühlhotel. Die Kutschenfahrzeuge wurden extra für diese Reise konzipiert. Die Hütehunde halten die Pferde zusammen. "Jedes Tier hat bei uns seine Aufgabe." Die Reiseberichte der Familie Schneider kann man auch im Internet nachlesen unter www.GrüneKutsche.de. (rdl)


Andreas Nöske und Thomas Dreißig, Geschäftsführer der Werdauer Firma Fahrzeug- und Metallkomponenten, haben dem Werdauer Oberbürgermeister Stefan Czarnecki (CDU) innerhalb eines Betriebsrundganges über die Entwicklung und die Zukunftspläne des Unternehmens informiert. Seit einem Jahr wird der Betrieb von den beiden sowie Julian Georgi geleitet. Damit weiß der bisherige Geschäftsführer und Eigentümer Frank Köhler die Zukunft seiner Firma in guten Händen.

Die Werdauer Firma beschäftigt derzeit 47 Mitarbeiter in zwei Schichten, ein zunehmend internationales und wachsendes Team. Gefertigt werden nach Kundenwünschen einfache oder komplexe Schweißbaugruppen in verschiedenen Schweißverfahren. "Wir stellen Muster sowie Klein- und Mittelserien nach individuellen Zeichnungen und technischen Vorgaben aus allen handelsüblichen Stählen, Aluminium und Edelstahl her", sagen die Geschäftsführer. Kunden kommen zum Beispiel aus der Automobilbranche, der Landmaschinentechnik und aus produzierenden Unternehmen. (fp)


Sophie Zitzelsberger (16), Schülerin der Oberschule Leubnitz, hat innerhalb ihres Praktikums im Werdauer Rathaus die aktuelle Ausgabe "L(i)eben in Werdau!" verschickt. Vor neun Jahren war sie selbst auf dem Titelfoto des Infomagazins zu sehen. 113 Empfänger zählt die Liste ehemaliger Werdauer sowie Freunden der Stadt, die dreimal jährlich dieses Magazin per Post bekommen.

"Die Empfänger kommen aus allen Teilen Deutschlands, aber auch aus Polen, Österreich, Irland, China oder Kanada. Sie alle verbinden gute Erinnerungen an ihre Heimat, mit der sie weiter in Kontakt bleiben wollen", sagte André Kleber vom Fachdienst Stadtmarketing im Rathaus. Möglich sei die kostenfreie Versendung dank einer guten Kooperation zwischen der Stadt Werdau, der Citypost und der Agentur Werbung und Druck Dahmen. (fp)

 


Günter Neubert (82), Komponist aus Crimmitschau und Helmut-Bräutigam-Preisträger, hat für die kommende Zeit viele Pläne. "Ich habe einen repräsentativen Kompositionsauftrag zur Glockenweihe der Nikolaikirche Leipzig erhalten, die durch die Friedensgebete 1989 weltbekannt worden ist", freut sich der Musiker. Die Komposition für Blechbläser, Pauken und acht Glocken soll am 29. Juni 2019 auf dem Nikolaikirchhof Leipzig uraufgeführt werden.

Außerdem erklingt diese Woche seine "Streichermusik in drei Teilen" in Chemnitz und Leipzig durch das Mendelssohn-Kammerorchester Leipzig. Das Werk war vor 50 Jahren durch die Staatskapelle Dresden uraufgeführt worden. Neuberts bekanntes musikalisches Märchen von der Weihnachtsgans Auguste ist am 21. Dezember mit der Elbland-Philharmonie unter Ekkehard Klemm in der Lukaskirche Dresden und im Dezember im Theater Freiburg im Breisgau zu erleben. (rdl)

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