An 18 Stellen wird momentan in Werdau gebaut und gebuddelt

Die Stadt ist trotz Corona-Einschränkungen momentan eine Großbaustelle. Eine Herausforderung für alle Beteiligten.

Werdau.

18 Baustellen in Werdau werden gegenwärtig unter Regie des Bauamtes der Stadt realisiert. Die "Freie Presse" gibt einen Überblick über die wichtigsten Projekte und deren Stand.

Dorfstraße Langenhessen: Beginn für den 1. Bauabschnitt war im August 2019, derzeit wird der zweite Abschnitt realisiert. Die Verlegung der Gas- und Trinkwasserleitungen ist realisiert, es folgt der Straßenbau. Ende Oktober dieses Jahres soll das Vorhaben abgeschlossen sein. Die Gesamtkosten betragen 1,2 Million Euro, davon erhält die Kommune 930.000 Euro vom Freistaat.

Ausbau Straße Dreiflügel in Leubnitz: Bis Ende August sollen die Arbeiten im dritten und letzten Bauabschnitt der Vergangenheit angehören. Mit den Arbeiten, die einen Wertumfang von 870.000 Euro haben, wurde im April begonnen. Derzeit erfolgt der Neubau der Straßenentwässerung und die Verbreiterung der Straße Richtung Cotta-Eiche.

Ausbau Kurve B 175 am Gedächtnisplatz in Werdau: Die Ausführungsplanungen für das wichtigste innerstädtische Verkehrsprojekt sind kurz vor dem Abschluss. Im August sollen die Arbeiten beginnen und bis Ende Oktober 2021 dauern. Realisiert wird das Vorhaben durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr. Die Stadt ist mit im Boot und unter anderem für die Erneuerung der Fußweg zuständig. Brüderstraße in Werdau: Die Sanierung der Brüderstraße zwischen der August-Bebel-Straße und der Braustraße dauert noch bis Ende September. Nachdem die Wasserwerke im ersten Abschnitt den Kanal erneuert haben, werden derzeit die Straßendecke und die Gehwege erneuert. Mit dem Kanalbau im zweiten Bauabschnitt wurde begonnen. Altes Gaswerk an der Mühlenstraße in Werdau: Die Stadt hat beim Landratsamt einen Sanierungsplan für das Areal eingereicht. Die Genehmigung steht noch aus. Die Planungen sind abgeschlossen, die Ausschreibung der Leistungen läuft. Der Stadtrat wird sich im Juni mit der Vergabe der Aufträge befassen. Im Juli sollen die letzten Arbeiten beginnen.

Friedhof Werdau: Die Sanierung der denkmalgeschützten Kapelle auf dem Werdauer Friedhof wird fortgesetzt. Derzeit erfolgen Arbeiten zur Innensanierung der großen Trauerhalle, anschließend wird der Terrazzofußboden aufgearbeitet. Es folgen noch Arbeiten am Dach und der Fassade. Die Kosten betragen circa 455.00 Euro, davon erhält die Kommune 200.000 Euro vom Bund und weitere 159.000 Euro vom Freistaat.

Gymnasium Werdau: Zu den größten Vorhaben in der Stadt Werdau gehört die Schaffung eines Verbindungsbaus zwischen dem Haupthaus des Gymnasiums und der Sporthalle. Mit der Baufeldfreimachung wurde bereits im 3. Quartal des Vorjahres begonnen. Richtig los geht es in den Sommerferien. Bauende soll Ende September kommenden Jahres sein. Die Gesamtkosten betragen rund 2,3 Millionen Euro.

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