Angeklagte legen Revision ein

Crimmitschau.

Mit dem Fall eines schweren Raubes auf dem Schützenplatz in Crimmitschau muss sich nun der Bundesgerichtshof beschäftigen. Das Landgericht in Zwickau verurteilte drei junge Männer im Juli 2020 zu Haftstrafen. Ein 22-Jähriger, dessen Staatsangehörigkeit ungeklärt ist, wurde zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten verurteilt. Ein Syrer und ein Afghane (beide 19 Jahre alt) sollen Freiheitsstrafen von jeweils drei Jahren und drei Monaten absitzen. Alle drei Angeklagten legten Revision ein, informierte das Landgericht. "Der Bundesgerichtshof ist zuständig für die Entscheidung über die Revisionen", sagte Landgerichts-Pressesprecher Altfrid Luthe. Die Straftat ereignete sich am 8. Februar 2019. Ein 34-jähriges Opfer wurde zwischen 60 und 90 Minuten auf dem Schützenplatz attackiert - unter anderem mit einem Verkehrszeichen und einem Metall-Fleischklopfer. Die Angreifer entwendeten einen Tablet-Computer und eine Speicherkarte. (hof)

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