Bahnhofsumfeld wird Baustelle

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Die Deutsche Bahn plant im Bereich des Werdauer Bahnhofes eine Baumaßnahme innerhalb des Ausbaus der Sachsen-Franken-Magistrale.

Werdau.

Auch künftig werden auf den Gleisen zwischen Leipzig und Werdau wohl nicht nur die Züge der S-Bahn-Mitteldeutschland unterwegs sein. Die Strecke ist ein Abschnitt der Sachsen-Franken-Magistrale von der sächsischen Messestadt ins oberfränkische Hof, auf der ebenfalls der Güterverkehr rollen soll. "Bis 2028 wollen wir die Gleise zwischen Leipzig und Hof für den Bahnverkehr fit haben", sagte mit Uwe Sieber der Projektleiter des besagten Abschnittes der Sachsen-Franken-Magistrale, der in der vergangenen Woche zu einer Bürgersprechstunde in der Werdauer Stadthalle "Pleißental" war. Dort ging es um geplante Baumaßnahmen im Bereich des Werdauer Bahnhofes, die - voraussichtlich im Jahr 2025 - den S-Bahn-Verkehr ordentlich behindern werden. Die Deutsche Bahn plant für den Bereich unterhalb der Ringstraße beziehungsweise der Straßenbrücke Holzstraße die Verlängerung der so genannten Überholungsgleise auf 750 Meter. "Das ist die Voraussetzung für eine Erhöhung der Kapazität und der Betriebsqualität sowie für die Stärkung der Strecke Leipzig - Hof als Bestandteil des Korridors Ost", erklärten Uwe Sieber und seine Kollegen den Grund der Baumaßnahmen. Denn eigentlich ist das Thema Ausbau der Sachsen-Franken-Magistrale im Bereich Werdau abgeschlossen.

Im Fokus der Arbeiten stehen acht Weichen. Die vorhandenen sollen ausgebaut und durch modernere an den entsprechend geänderten Standorten ersetzt werden. Das würde vier Weichen auf der zweigleisigen Strecke zwischen Rahmenberg und Holzstraße, zwei Weichen unmittelbar unter der Straßenbrücke einschließlich zum so genannten Ausziehgleis sowie zwei Weichen in Richtung der Gleise 4, 5, 6 und 7 betreffen. Auf den Gleisen 5 bis 7 sollen nach dem Gleisumbau auf insgesamt 1,3 Kilometern Güterzüge bis 740 Metern Länge abgestellt werden.

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