Bauherr: Sicherheit geht vor

Seit rund sechs Wochen ist ein Straßenabschnitt in Königswalde fertig. Anwohner fragen, warum sie dort immer noch an einer Ampel warten müssen.

Königswalde.

Zuerst die gute Nachricht: Zum Monatsende soll der Kreuzungsbereich in Königswalde am Gehöft von Bauer Fink wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der Wermutstropfen: Eine vorzeitige Aufhebung der Sperrung auf der Königsstraße/Hartmannsdorfer Straße ist nicht vorgesehen. Anlieger ärgern sich, dass dieser Straßenabschnitt bereits seit mehr als sechs Wochen fertiggestellt ist. Aber immer noch müssen Kraftfahrer dort an einer mobilen Ampel auf freie Fahrt warten. Wie das Amt für Straßenbau des Landkreises Zwickau als Bauherr auf Anfrage mitteilt, bringe eine vorzeitige Aufhebung der Sperrung Gefahren mit sich. "Es soll am Ende der Stützwand ein Zaun installiert werden, der insbesondere Fußgänger zur Kindertagesstätte vor einem Absturz bewahrt. Er wird voraussichtlich in der 48. Kalenderwoche errichtet", sagte Landkreissprecherin Ilona Schilk.

Eine weitere Gefährdung stellen die noch nicht vorhandenen Straßenmarkierungen dar. Diese können erst aufgebracht werden, wenn die Asphaltschicht im Bereich der Straße nach Werdau drauf ist. Der Asphalteinbau sei wiederum wegen des Platzbedarfs für die Einbautechnik nur bei einer halbseitigen Sperrung der Königsstraße machbar. Diese Arbeiten seien laut Ilona Schilk für kommenden Montag und Dienstag geplant. Vertraglich geregeltes Bauende ist der 30. November. "Nach derzeitigem Kenntnisstand wird dieser Termin eingehalten."

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