Baustellenstress im Werdauer Süden geht weiter

Ab Mitte Juli wird die Marienstraße auf einem 170 Meter langen Abschnitt erneuert. Diese Arbeiten schließen sich nahtlos an das jetzige Baugeschehen auf der Straße an.

Werdau.

Die Baustellensituation in der Werdauer Südstadt wird sich in den kommenden Monaten nicht entschärfen. Die Stadt plant die Sanierung der Marienstraße zwischen der Dr.-Külz-Straße und der Johannisstraße. Die Mitglieder des Technischen Ausschusses haben auf ihrer jüngsten Sitzung dem Vorhaben ihre Zustimmung gegeben.

Das rund 260.000 Euro teure Vorhaben soll sich an das Baugeschehen in der Marienstraße anschließen, wo derzeit der Lagsteinbach unter die Verkehrsader gelegt wird. "Der zu erneuernde Abschnitt ist in der Vergangenheit mehrfach nur provisorisch ausgebessert worden. In einigen Bereichen wurden bereits Versorgungsleitungen ausgetauscht beziehungsweise umverlegt", sagte der Fachbereichsleiter für Bau aus dem Rathaus, Karsten Piehler. Außerdem sei die Fahrbahn auf diesen rund 170 Metern sehr uneben und durch eine jahrelange Dauernutzung geprägt. Die schlechte Fahrbahnoberfläche führe auch zu einer höheren Lärmbelästigung der Anlieger. Die Stadt baut gemeinsam mit den Wasserwerken Zwickau, die dort unter anderem den Mischwasserkanal erneuern wollen. Telekom und Stadtwerke verlegen ebenfalls neue Kabel. Vorgesehen sei es, Mitte Juli mit dem Baugeschehen zu beginnen. Als voraussichtliches Ende des Vorhabens sei der 30. November geplant. Die Arbeiten werden unter Vollsperrung dieses Straßenbereiches erfolgen. "Die Umleitung für den Verkehr führt über die Johannisstraße." Der Kreuzungsbereich an der Dr.-Külz-Straße werde frei sein, beantwortete Karsten Piehler eine Anfrage von Stadtrat Heiko Döhler (Die Linke). Die Finanzierung des Bauvorhabens ist gesichert. Das Geld hat Werdau bereits auf dem städtischen Konto. 300.000 Euro waren der Kommune zugesprochen worden, als der frühere Baulastträger die Verkehrsader an die Stadt zur Unterhaltung übergeben hatte.


Eine Firma aus Steinpleis wird die anfallenden Straßenbauarbeiten in diesem Bereich erledigen. Auch dazu gaben die Ausschussmitglieder einmütig ihre Zustimmung. Zwei Firmen hatten ein Angebot für das Vorhaben abgegeben. Die anderen Maßnahmen, wie der Bau der Trinkwasserleitung und der Tiefbau für die Gasleitung werden von den jeweiligen Versorgungsträgern an die Firmen vergeben.

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