Bergallee: Weg soll weiter bestehen

Anwohner des Neukirchener Wohngebietes befürchten durch einen Grundstückskauf Probleme und reichen eine Petition ein.

Neukirchen.

Der Verkauf eines Grundstücks durch die Stadt Crimmitschau hat Bewohner des Wohngebietes Bergallee auf den Plan gerufen. Auf der Sitzung des Gemeinderates Neukirchen am Mittwochabend hatten sie Bürgermeisterin Ines Liebald (CDU) eine Petition zur Verbesserung der Wohnqualität in der Bergallee überreicht, die von knapp 80 Bewohnern unterschrieben worden ist.

Die größte Befürchtung der Bergallee-Bewohner konnte Ines Liebald in ihrer Eingangsrede zerstreuen. Mit dem neuen Besitzer des Grundstücks wurde bereits vereinbart, dass der Fußweg zwischen der Bergallee und der Lindenstraße in Crimmitschau weiterhin durch die Öffentlichkeit genutzt werden kann. "Wir werden diesen Weg erhalten", sagte Liebald, die den Gästen der Sitzung den Werdegang der Verhandlungen schilderte. "Dieser Fakt hatte für uns oberste Priorität und ich denke, wir sind da mit dem künftigen Eigentümer auf einem guten Weg." Auch ein weiteres Problem im Bergallee-Gebiet will die Kommune im nächsten Jahr lösen. Für rund eine halbe Million Euro soll endlich ein Fußweg in die Ortslage Neukirchen gebaut werden.

Die Gemeinde muss Versäumnisse ausbaden, die der ehemalige Bauträger Noble House in diesem Gebiet hinterlassen hat. Nach dessen Insolvenz passierte jahrelang in der Bergallee gar nichts. Elf Jahre hatte sich die Gemeinde bemüht, die Flächen kaufen zu können. "Wir haben ein halb fertiges Wohngebiet übernommen. Das belastet Bewohner und Kommune gleichermaßen. Seit 2018 haben wir nun die Möglichkeit, diese Baustelle zu Ende zu bringen", sagte Gemeinderat Jan Löffler (CDU). Dabei soll ein weiteres Problem der Anlieger geprüft werden. Bewohner einiger Häuser befürchten, dass durch die Bebauung des Grundstücks auf Crimmitschauer Flur der Platz für eine Rettungsgasse im Notfall nicht mehr ausreicht.

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