Beschädigter Brunnen: Wohl kein Totalschaden

Schon gehört?
Sie können sich Ihre Nachrichten jetzt auch vorlesen lassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Play-Symbol in einem beliebigen Artikel oder fügen Sie den Beitrag über das Plus-Symbol Ihrer persönlichen Wiedergabeliste hinzu und hören Sie ihn später an.
Artikel anhören:

Von den Tätern, die den Technikraum unter der Zwickauer Sehenswürdigkeit aufgebrochen und geflutet haben, fehlt weiter jede Spur.

Zwickau.

Eins ist klar: Zur Saison 2023 soll der beliebte Schwanenbrunnen am Rand der Zwickauer Innenstadt wieder sprudeln. Unklar dagegen ist laut Stadtverwaltung nach dem Vandalismus-Vorfall Ende Juli, bei dem Unbekannte den Technikraum unter der Sehenswürdigkeit aufgebrochen und geflutet hatten, noch vieles.

"Das Ausmaß des Schadens lässt sich noch nicht bestimmen", erklärte Heike Reinke von der Stadtverwaltung knapp drei Wochen, nachdem die Beschädigung entdeckt wurde. Noch laufen nach Angaben aus dem Garten- und Friedhofsamt dazu die Untersuchungen, vielleicht werden noch Fachfirmen hinzugezogen. Zunächst war befürchtet worden, dass die historische Anlage Totalschaden erlitten hat. Das zumindest scheint vom Tisch zu sein. Denn auch wenn Schaden und Reparaturkosten noch nicht feststehen: Nächstes Jahr soll laut Amt das Wasserspiel wieder funktionieren.

Die unbekannten Täter hatten die Brunnenstube gewaltsam mithilfe von Werkzeugen geöffnet. Dort befinden sich Wasserentnahmestellen, die unter anderem für Reinigungsarbeiten notwendig sind. Von den Tätern fehlt jedoch weiter jede Spur. Weder sind bei der Stadt Hinweise eingegangen, noch bei der Polizei, teilte die Polizeidirektion Zwickau mit. Die Suche nach den Tätern laufe aber weiter.

Die Stadt plant nun zusätzliche Sicherungsmaßnahmen, um weiteren Vandalismus am Technikraum zu verhindern. Dort befinden sich auch elektrische Anlagen. Der Raum war erst im Jahr 2020 saniert worden. (em)

00 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.