Braucht Crimmitschau künftig einen Bürgerhaushalt?

Zum Thema haben sich Befürworter und Kritiker zu Wort gemeldet. Nun befindet sich ein Antrag in Vorbereitung.

Crimmitschau.

Bisher ist weiter offen, für welche Projekte die jährliche 70.000-Euro-Pauschale des Freistaates in Crimmitschau eingesetzt wird. Die Mittel stehen bis 2020 jedes Jahr zur Verfügung. "Wir haben die Stadträte aufgefordert, dazu Vorschläge zu unterbreiten", sagt Oberbürgermeister André Raphael (CDU). Aus Sicht des FDP-Ortsverbandes soll zumindest ein Teil des Geldes für die Schaffung eines Bürgerhaushaltes verwendet werden. Ein schriftlicher Antrag dazu wird vorbereitet. Darüber soll vor der Haushaltsdiskussion über den Finanzplan für 2019 diskutiert werden. "Wir geben die Hoffnung nicht auf, auch Skeptiker von dem Vorhaben zu überzeugen", sagt der FDP-Fraktionsvorsitzende Martin Seidel. Auch in Glauchau gibt es einen ähnlichen Vorstoß von den Liberalen.

Die Einwohner von Zwickau dürfen bereits seit Jahren über die Verwendung der Mittel aus dem Bürgerhaushalt mit entscheiden. In diesem Jahr stehen 200.000 Euro zur Verfügung. 111 Vorschläge wurden eingereicht. 18 Projekte können realisiert werden - die Palette reicht von neuen Mülleimern an der Zwickauer Mulde (1200 Euro) bis zu neuen Freiraummöbeln an verschiedenen Stellen (20.000 Euro).

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...