CDU schickt Jan Löffler ins Rennen

Jan Löffler will wieder in den Landtag. Der Wahlkampf, das weiß er schon jetzt, wird 2019 ein anderer werden als in der Vergangenheit. 

Werdau.

Jan Löffler aus Neukirchen wird für die CDU als Direktkandidat zu den Landtagswahlen im nächsten Jahr antreten. Das steht nach der Nominierungsveranstaltung, die am Montagabend in der Stadthalle "Pleißental" in Werdau stattfand, fest.

31 von 34 anwesenden Mitgliedern stimmten für Jan Löffler, der als einziger Bewerber den Hut in den Ring geworfen hatte. "Das ist ein sehr gutes Ergebnis und ein rückenstärkendes Votum für die anstehenden Aufgaben", sagte der 37-Jährige, der im Wahlkreis 6 auf dem Wahlzettel stehen wird. Der Bereich erstreckt sich von Dennheritz und Crimmitschau über Neukirchen, Langenbernsdorf und Werdau bis nach Fraureuth. Zudem gehören Teile von Zwickau zum Wahlkreis.

Seit knapp zehn Jahren vertritt Jan Löffler die hiesige Region im Landtag. Obwohl die Kandidatur für den Bankkaufmann und Betriebswirt kein Neuland darstellt, erwartet der CDU-Mann einen ganz anderen Wahlkampf als 2009 und 2014. Der Blick richtet sich mehr auf die sozialen Medien im Internet. "Der Ton ist anders geworden", sagt Jan Löffler und äußert einen Wunsch: "Anstand und Respekt voreinander dürfen nicht verloren gehen."

Zur Nominierungsveranstaltung hat Jan Löffler auch die Dinge, die bisher nicht umgesetzt werden konnten, angesprochen. Dazu gehören der verkehrstechnische Ringschluss um Zwickau und die Erhöhung der Anzahl der Aus- und Fortbildungsplätze an der Landesfeuerwehrschule in Nardt. Zudem ärgert sich Jan Löffler über die vielen Hürden, die für Investitionen am Polizeirevier in Werdau übersprungen werden müssen: "Doch gegenüber den Betroffenen, hier zum Beispiel den Beamten im Werdauer Revier, ist es nur schwer zu vermitteln, wie lang Abwägungs- und Planungsprozesse andauern. Hierbei läuft Politik leider oftmals Gefahr, dass der Glaube an sie verloren geht. Dies ist etwas, dem es durch entschiedenes Handeln zu entgegnen gilt."

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