CDU setzt auf lokale Prominenz

In Crimmitschau hat die erste Partei ihre Kandidaten für die Stadtratswahl, die im nächsten Jahr ansteht, gekürt. Wer wirft seinen Hut in den Ring?

Crimmitschau.

Der stellvertretende Friedensrichter Peter Engelmann und der langjährige Standesbeamte Wolfgang Fengler wollen künftig in der Kommunalpolitik von Crimmitschau mitmischen. Sie tauchen ebenso auf der Bewerberliste des CDU-Stadtverbandes für die Stadtratswahl am 26. Mai 2019 auf wie Tommy Bartels, der in seiner Heimatstadt die mehr als 2400 Mitglieder zählende Facebook-Seite "Crimmitschau - Liebe deine Stadt" betreut.

Der CDU-Stadtverband hat bei einer Mitgliederversammlung, die in dieser Woche stattfand, erste Weichen für die Stadtratswahl gestellt. Als Spitzenkandidat wurde Stephan Theuring nominiert, Vorsitzender des Stadtverbandes und Chef der Stadtratsfraktion. Zudem werfen mit Ulrich Wolf, Barbara Gabor und Jörg Kretzschmar weitere aktuelle CDU-Stadträte ihren Hut wieder in den Ring. Mit Wolfgang Langwald aus Mannichswalde und Andreas Molder aus Gablenz treten auch zwei bekannte Leute aus Ortsteilen an. "Wir haben eine starke Truppe zusammengestellt, mit der wir einen sauberen und soliden Wahlkampf führen wollen", so Stephan Theuring mit Blick auf die Liste mit den Namen von 19 Bewerbern ein.

Bei den letzten Stadtratswahlen, die 2014 stattfanden, kam die CDU auf 4025 Stimmen (19,7 Prozent). Sie war damit zweitstärkste Kraft hinter der Bürgervereinigung "Für Crimmitschau" (43,3 Prozent) und vor den Linken (18 Prozent). Damit durfte sie fünf Plätze im Stadtrat besetzen. Durch den Wechsel von Christian Richter von der CDU zur Bürgervereinigung ist die Fraktion aber im letzten Jahr geschmolzen. "Wir wollen ein besseres Ergebnis als 2014 einfahren", antwortet Theuring auf die Frage nach den CDU-Zielen. Die Kandidaten, die sich um einen Platz im Stadtrat und den Ortschaftsräten bewerben, treffen sich am 18. Januar 2019 zur nächsten Beratung. Dann soll es neben organisatorischen Dingen um das Wahlprogramm gehen. "Dabei kann es sich aus unserer Sicht im Wesentlichen um eine Fortsetzung des Wahlprogramms von André Raphael zur OB-Wahl handeln", sagt Theuring.

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