Chöre reißen mit ihrem Gesang das Publikum mit

Der zweite Teil des Weihnachtsoratoriums begeistert Zuhörer in der Crimmitschauer Lauren- tiuskirche.

Crimmitschau.

Der zweite Teil des bekanntesten Werkes von Johann Sebastian Bach, die Kantaten 4 bis 6 des Weihnachtsoratoriums, erklangen am Sonntagabend in der Crimmitschauer Laurentiuskirche. Ursprünglich von Bach für Neujahr, den Sonntag nach Neujahr und den Festtag der Heiligen drei Könige komponiert, werden die Kantaten heute meist zusammengefasst. Die Kantaten 1 bis 3 waren in Crimmitschau am 30. Dezember zu hören. Und es ist dem Engage- ment des Kantors Maximilian Beutner zu verdanken, dass Bachs Ver- tonung der Weihnachtsgeschichte innerhalb von einer Woche vollständig aufgeführt werden konn- ten.

Von der Geburt Christi erzählen die ersten drei Kantaten des Weihnachtsoratoriums: die Herbergs- suche, die Geburt Jesu im Stall von Bethlehem und die Anbetung der himmlischen Heerscharen. Die Kantaten 4 bis 6 führen diese Geschichte fort bis zur Ankunft der Weisen aus dem Morgenland. Vor allem durch die mitreißenden Chöre, gesungen von den Sängern der Kantoreien Hohenstein-Ernstthal und Laurentius/Luther Crimmitschau wurde das Zuhören für die knapp 250 Besucher zu einem mitreißenden Konzert- erlebnis.

Die Solisten Jana Büchner (Sopran), Dorothea Zimmermann (Alt), Nico Eckert (Tenor) und Johannes G. Schmidt (Bass) bewegten sich sicher und in anspruchsvoller Qualität durch die Rezitative und Arien. Jana Büchner war für die kurzfristig erkrankte Gesine Adler eingesprungen. Die klangliche Basis an diesem Abend gab das Barockorchester stella maris auf historischen Instrumenten. Sehr schön konnte der spezifische Klang der unterschiedlich instrumentierten Kantaten herausgearbeitet werden. Die harmonische Einheit von Chor, Orchester und Solisten sorgte für musikalische Glanzpunkte bei diesem Konzert zur Eröffnung der Crimmitschauer Kirchenmusiken.

Die Besucher bedankten sich für dieses Musikerlebnis mit lang anhaltendem Beifall.

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