Dänkritzer Fackelumzug kommt gut an

In der tristen Jahreszeit hat die Veranstaltung nicht nur die Herzen erwärmt, sondern die Dorfgemeinschaft noch enger zusammengeschweißt.

Dänkritz.

Die Feuerwehr ist nicht nur rasch zur Stelle, wenn es gilt, Brände zu bekämpfen, sondern sie lässt zu besonderen Anlässen auch gern mal Feuer entzünden. Wie am Sonnabend beim Fackelumzug in Dänkritz.

"Bereits vor fünf Jahren haben wir anlässlich des 135-jährigen Bestehens der Dänkritzer Feuerwehr schon mal solch einen Umzug organisiert", sagte der Dänkritzer Wehrleiter, Enrico Hilbig, "In der tristen Jahreszeit, wo es zeitig dunkel wird, schmeckt jedem eine Roster und ein wärmender Glühwein." Auch im vergangenen Jahr gab es einen Anlass, so eine Veranstaltung zu organisieren. Ein Sponsor hatte von der Gemeinde das alte Gerätehaus an der Dänkritzer Straße erworben und es den Kameraden der Wehr zur Verfügung gestellt, um darin den Oldtimer der Feuerwehr, ein Phänomen Garant Baujahr 1953, einzustellen.


Zwar hatte Enrico Hilbig am Samstagnachmittag noch einige Bauchschmerzen wegen des Wetters, doch Petrus machte dem Vorhaben keinen Strich durch die Rechnung. Der Regen hatte nachgelassen. Pünktlich 17 Uhr setzte sich ein großer Tross an Kindern, Eltern und Großeltern, bestückt mit bunten leuchtenden Laternen und Fackeln vom alten Gerätehaus an der Hartmannsdorfer Straße in Richtung Rasthütte am Dänkritzer Marktplatz und weiter zum neuen Feuerwehrgerätehaus an der Talstraße Bewegung. Am Zwischenstopp, der im September eingeweihten Rasthütte, die schön geschmückt und beleuchtet war, warteten zwei lustige Figuren: Ein Schneemann und ein Pinguin begrüßten alle und verteilten leckere Krapfen zur Stärkung. "Das muss schon sein", betonten Kerstin Franke und Birgit Hilbig, "denn es geht jetzt bergauf weiter, und da ist eine kleine Stärkung für alle angebracht."

Am Gerätehaus würde der Umzug begrüßt, und man konnte sich Roster und Glühwein schmecken lassen. Im Gerätehaus hatte man Biertischgarnituren aufgestellt, die gut besetzt waren. Schließlich hatten auch einige Dänkritzer Senioren sich den Samstag fest vorgemerkt, um an dieser ersten Veranstaltung im Jahr teilzunehmen. Die Fackeln wurden in eine eigens dafür vorgesehene Feuerschale abgelegt, die später dann auch als Wärmequelle für jene diente, die sich lieber vor dem Gerätehaus aufhielten. Darunter waren auch viele Kinder, die im zu jenem Zeitpunkt noch vorhandenen Schnee umhertollten.

"Der Zusammenhalt im Dorf ist uns wichtig", betonte Enrico Hilbig, und freute sich über die gute Resonanz auf die Veranstaltung trotz des unfreundlichen Wetters. "Es hat allen gefallen, und die lobenden Worte sind uns Ansporn, solche Veranstaltungen zur Belebung immer wieder mal zu zelebrieren", sagte der 42-Jährige. "Der eine oder andere hat durch so eine Sache Freude gefunden und verstärkt heute die Reihen unserer Wehr."

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