Debatte um Hort-Umzug dauert an

Ortsvorsteher Gerber kritisiert OB Czarnecki

Königswalde.

Die Aussage des Werdauer Oberbürgermeisters Stefan Czarnecki (CDU), dass er über die Verlagerung des Hortes aus der "Villa Kunterbunt" nach Werdau-Ost in den "Sonnenschein" informiert gewesen sei, entspreche nicht den Tatsachen. Das sagte der Königswalder Ortsvorsteher Bernd Gerber (Freie Wähler) und reagierte damit auf den "Freie Presse"-Beitrag vom Donnerstag "Freie Wähler attackieren Czarnecki". Richtig sei, so Gerber, dass er von solchen Überlegungen gewusst habe. "Es gab ein Gespräch mit der Einrichtungsleiterin und dem Fachbereich im Rathaus. Dort wurden mir Überlegungen vorgestellt. Es war ein sehr sachliches Gespräch, und wir haben zum einen Stillschweigen vereinbart und zum anderen einen weiteren Termin anvisiert, um Lösungen zu suchen", so Gerber. Von der Entscheidung des OB und der Mitteilung an die Eltern per Elternbrief habe er definitiv keine Kenntnis gehabt. Gerber ist nach wie vor der Meinung, dass dem OB eine Entscheidungskompetenz nicht zusteht und auch nicht, festzulegen, wohin die Königswalder Kinder ab September 2020 in den Hort gehen werden. Dazu sei ein Gremienbeschluss, also ein Beschluss des Stadtrates, erforderlich. Das habe er Stefan Czarnecki in einem Schreiben am 11. April mitgeteilt. Der Hortbereich in Königswalde soll nach Werdau umziehen, um Platzprobleme zu lösen und perspektivisch mehr Krippenplätze in der "Villa Kunterbunt" zu schaffen. (rdl)

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