Den Sieg holt ein Altenglischer Kämpfer

Der Geflügelzüchterverein1896 Langenreinsdorf hat in der Turnhalle in Mannichswalde die Schaudes Kreisverbandes Werdau ausgetragen. Knapp 500 Tiere waren ausgestellt.

Mannichswalde.

Für Heiko Pfeffer vom Rassegeflügelzuchtverein Werdau dürften Auszeichnungen bei Ausstellungen von gezüchteten Tieren eigentlich keine große Sache mehr sein. Schließlich war der 50-Jährige in den vergangenen Jahren vor allem mit seinen Hühnern schon Europa-Champion, Deutscher Meister und mehrfach auch Kreismeister. "Trotzdem ist es für mich immer wieder eine Bestätigung meiner züchterischen Arbeit, wenn meine Tiere auf Ausstellungen von den Zuchtrichtern die höchsten Prädikate bekommen", sagt Heiko Pfeffer, nachdem er sich am Wochenende zur Rassegeflügel-Kreisschau in Mannichswalde bei den Hühnern den Titel des Kreismeisters holte. Zudem konnte er noch die Bundesplakette mit nach Hause nehmen.

Gezeigt hat Heiko Pfeffer auf der vom Geflügelzüchterverein 1896 Langenreinsdorf veranstalteten Schau Altenglische Kämpfer. "Diese Rasse züchte ich seit 1988. Weil diese Hühner zu DDR-Zeiten etwas Besonderes waren, haben sie mir auf einer Ausstellung in Markkleeberg auf Anhieb gefallen", erinnert sich der Werdauer an die Anfänge mit den Kampfhühnern, wobei auch ein Züchter aus Nordhausen eine wesentliche Rolle gespielt habe. "Bei diesem Züchter habe ich damals einen Hahn und zwei Hennen bestellt, die wurden zu dieser Zeit noch mit der Post verschickt", erzählt Pfeffer. Heute zählt der Züchter aus Werdau 50 bis 60 Altenglische Kämpfer in mindestens sechs verschiedenen Farbenschlägen sein Eigen, von denen gut die Hälfte für die Zucht genutzt wird. In Mannichswalde präsentierte er die Farben "orangebrüstig" und "birkenfarbig".

493 Hühner, Zwerghühner und Tauben waren auf der Kreisschau ausgestellt. Die Gastgeber hatten die Turnhalle um die aufgebauten Käfige entsprechend ausgestaltet, wobei ein altes Wagenrad mit jeder Menge Eiern aller Größen ins Auge fiel. "Ich habe zwar von den Züchtern sehr viele Eier bekommen, doch die Zusammenstellung hat schon viel Arbeit gemacht", sagte Claudia Rothe, die sich nicht zum ersten Mal mit dieser Art der Präsentation beschäftigt hat. Neben Eiern von Hühnern, Enten oder Tauben, waren auch Eiervon Straußen und Nandus zu sehen.

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