Die Cheerleader sind zurück

Matheasse fahren zum Landeswettbewerb, der Philharmonie-Chef kommt nach Werdau, und der letzte Schüler von Tatjana Lietz setzt ihr ein Denkmal.

Claudia Hauschild (37) und ihre "Wildcats"-Cheerleader-Mädels feiern nach einer 13-jährigen Pause morgen Abend im Crimmitschauer Sahnpark vor dem Pre-Playoffs-Spiel der Eispiraten gegen die Ravensburg Towerstars ihr Comeback. "Bei einem spontanen Wiedersehenstreffen der 'Wildcats' Anfang Februar ist die Idee dafür entstanden und fand bei den Verantwortlichen der Eispiraten eine positive Resonanz", sagte die Projektmanagerin. Sie war bereits bei der Gründung der Cheerleader-Gruppe im Jahr 2000 für deren Zusammenstellung und das Training verantwortlich. In den letzten vier Wochen haben die "wilden Katzen" fast in ihrer Originalbesetzung im Haus der Vereine sowie im Sportpark an der Hainstraße für ihr Comeback fleißig trainiert. "Jetzt freuen wir uns darauf, dass wir wieder im Sahnpark vor einer großen Zuschauerkulisse auftreten können", sagte Claudia Hauschild. Die "Wildcats" sind bis 2005 vor fast jedem Heimspiel des ETC Crimmitschau in der damaligen Oberliga Süd beziehungsweise der 2. Bundesliga aufgetreten. (tmp)

Markus Karl (18) vom Crimmitschauer Julius-Motteler-Gymnasium fährt in der kommenden Woche gemeinsam mit den beiden Achtklässlern Kevin Baumann und Pascal Schulze zum Mathe-Landesseminar nach Sayda. Dort erhalten die Jugendlichen den letzten Schliff in Vorbereitung auf den Bundeswettbewerb in Mathematik, nachdem sie die ersten drei Stufen dahin bereits erfolgreich absolviert hatten. "Das Landesseminar kenne ich schon aus den vergangenen Jahren und freue mich drauf, den einen oder anderen Bekannten aus anderen Schulen wieder zu treffen", sagte Markus Karl, der seit der 5. Klasse zu den besten Mathematikern des Gymnasiums zählt und sich im Sommer mit seinem Abiturzeugnis für ein Mathematikstudium bewerben möchte. In seine Fußstapfen treten will derweil der 11-Jährige Oskar Eigenwillig, der für das Landesseminar noch zu jung ist. Beim Landeswettbewerb Ende Februar startete der Fünftklässler bereits bei den 6. Klassen. (tmp)


Kathleen Marr (31) hat ihre Tätigkeit in der Geschäftsstelle des Eishockey-Zweitligisten Eispiraten Crimmitschau beendet. Das teilten die Eispiraten-Verantwortlichen zu Wochenbeginn mit. Auf der Homepage heißt es, dass Kathleen Marr sich "einer neuen beruflichen Herausforderung stellen und das Unternehmen somit auf eigenem Wunsch verlassen wird". Zu ihrem künftigen Arbeitgeber gibt es keine Information. Kathleen Marr hat sieben Jahre für die Eispiraten gearbeitet. Sie kümmerte sich unter anderem um die Gestaltung und den Vertrieb der Fanartikel. Zudem war die Crimmitschauerin, die auch zum Fanfarenzug gehört, für das Rahmenprogramm bei Heimspielen verantwortlich. "Wir müssen die Aufgaben vorübergehend bis Ende der Saison auf die Schultern der restlichen Mitarbeiter verteilen", sagt Geschäftsführer Jörg Buschmann. In der Sommerpause soll dann über strukturelle Änderungen gesprochen werden. (hof)

Stefan Fraas (55) Dirigent der Vogtland Philharmonie, kommt am Samstag mit großem Orchester in die Werdauer Stadthalle. "Wir müssen die Bühne noch ein bisschen anbauen, um alle unterzubringen", sagt der Generalmusikdirektor schmunzelnd, der auch durch den Abend führen wird. 60 Musiker werden auf der Stadthallenbühne stehen. Ab 17 Uhr können sich die Besucher auf "Sounds of Hollywood" freuen, auf Filmmusik vom Klassiker bis hin zum aktuellen Blockbuster. Auf einer Leinwand werden Filmszenen eingespielt, aber auch die Mitwirkenden an dieser Veranstaltung gezeigt. "Es ist ein Nachmittag für die ganze Familie. Für Kinder haben wir zum Beispiel auch Zeichentrickfilm-Melodien im Programm", macht Stefan Fraas neugierig auf den modernen Sound und die modernen Arrangements. Unterstützt werden die Musiker von hochklassigen Solisten, Teilnehmer des Wettbewerbs "The Voice of Germany". Restkarten für dieses Konzert gibt es noch im "Freie Presse"-Shop und an der Kasse in der Stadthalle. (rdl)

Christian Siegel (51) hat seiner Lehrerin ein Denkmal gesetzt - und das natürlich in einer Schule. Der Künstler und letzte Schüler von Tatjana Lietz hat von der Malerin und Pädagogin eine Büste in Bronze gegossen. Die Plastik wird im historischen Foyer des Peter-Breuer-Gymnasiums in Zwickau zu sehen sein. Zunächst aber soll das Kunstwerk heute im Rathaus öffentlich vorgestellt werden. Dort findet anlässlich des Internationalen Frauentages eine Tagung statt, in der wichtige und bekannte Zwickauer Frauen vorgestellt werden. Die 2001 gestorbene Ehrenbürgerin wird dabei ebenfalls in den Fokus gerückt. Danach bekommt die Büste ihren festen Platz. Das Gymnasium ist dabei nicht zufällig gewählt. Siegel, der eigentlich an der Hochschule Merseburg tätig ist, lehrt nebenberuflich in Zwickau Kunsterziehung. Auch Tatjana Lietz war in diesem Gebäude tätig, und zwar von 1945 bis 1950. Damit erhält die Künstlerin und Pädagogin eine bleibende Würdigung an ihrer ersten Wirkungsstätte in Zwickau. (sth)

Mirko Theodor, geboren 1971 in Halberstadt, stellt erstmals seine Werke im Zwickauer Hotel "First Inn" vor. Da der Laudator wegen Krankheit zur Vernissage nicht kommen konnte, nutzte die Zwickauer Galeristin Renate Lang die Gelegenheit, viele Fragen an den Künstler zu stellen. Mirko Theodor erzählte, dass er vor fünf Jahren wegen der Liebe nach Oschatz gekommen ist. Die 35 Besucher erfuhren auch, dass der Künstler vom Elternhaus aus eigentlich eine Maurerlehre beginnen sollte, aber seine Kunsterziehungslehrerin hatte ihn dazu bewogen, das Kunststudium aufzunehmen. Sein großes Vorbild ist Salvador Dali. Mirko Theodor malt immer mit Musik, wenn er gut drauf ist, dann entstehen die Schwarz-Weiß-Bilder und wenn er nicht so gut drauf ist, entstehen die bunten. Der Künstler verriet auch, dass er mittlerweile von seiner Kunst leben kann. Er ist der Begründer des Vereins "Kunst- und Kulturzentrum Oschatz", wo "gefallene" Jugendliche aufgenommen werden. (lth)

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