Die ersten vier Baugrundstücke an der Bergallee sind verkauft

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Das Gelände in Neukirchen wurde bereits in den 1990er-Jahren teilweise erschlossen. Zum Bau kam es aber nicht. Doch das wird sich nun ändern.

Neukirchen.

Jahrelang lag das Areal an der Bergallee in Neukirchen brach, nun können auf der Fläche ab dem Frühjahr die Häuslebauer loslegen: Der Gemeinderat hat in dieser Woche den Verkauf von vier Baugrundstücken zugestimmt. "Wir sind erfreut, dass sich in kurzer Zeit mehrere Interessenten für die Bauplätze in Neukirchen entschieden haben", sagt Bürgermeisterin Ines Liebald (CDU).

Auf dem Areal, welches sich nahe der Ortsgrenze zu Crimmitschau befindet, hat die Gemeinde vergangenes Jahr acht Bauflächen mit einer Größe zwischen 580 und 720 Quadratmetern in Zusammenarbeit mit den Wasserwerken erschließen lassen. Sämtliche Versorgungsleitungen wie Trinkwasser, Fernwärme- und Energieanschlüsse sind neu verlegt worden. Außerdem entstand eine kleine Zufahrtsstraße. Rund 500.000 Euro hat die Gemeinde dafür investiert. Ein Großteil der Gelder soll durch den Verkauf wieder zurück in die Gemeindekasse zurück fließen.

Die Kommune reagiert mit dem neuem Wohngebiet auf die steigende Nachfrage nach Bauland. "Der neue Eigenheimstandort ist ein wichtiger Faktor, um junge Fami-lien zu halten oder in den Ort zu holen. Vor einigen Tagen meldete sich bereits ein weiterer Interessent für einen Bauplatz", sagt Ines Liebald.

Der Kaufpreis liegt nach Angaben der Gemeindechefin, bei 110 Euro pro Quadratmeter: "Der Preis kommt zustande, weil auf dem Grundstück sämtliche Leitungen neu verlegt beziehungsweise erschlossen werden mussten." Zum Vergleich: In Werdau liegen die Baulandpreise laut Stadtverwaltung je nach Lage, Grundstücksgröße und Erschließungsstand zwischen 50 und 90 Euro pro Quadratmeter.

In Neukirchen hat man in der Gemeinde lange Geduld gehabt, was den Baugrund an der Bergallee angeht. Nachdem das Bauland viele Jahre brach lag, weil ein insolventer Investor aus den Altbundesländen in den 1990er-Jahren ein nur teilweise umgesetztes Bauvorhaben hinterließ, erwarb 2014 die Gemeinde Neukirchen die Restflächen vom Insolvenzverwalter, um das Wohn- gebiet baurechtlich zu ordnen und abzuschließen. Nun könne der Ort - derzeit zählt Neukirchen 3870 Einwohner - wachsen.

Drei Kilometer entfernt entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Baumwollspinnerei an der Crimmitschauer Teichstraße ein weiteres Wohngebiet mit 18 Häusern. Nach Auskunft von Susann Stritzke von der NDL Management Gesellschaft, die das Projekt plant, verfolgt man für die Gebäude mit einer Wohnfläche von 130 bis 200 Quadratmetern ein nachhaltiges Energiekonzept. Aktuell läuft der Abriss der bestehenden Gebäudesubstanz.

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