"Die gesamte Fabrik atmet ganz viel Geschichte"

Wirtschaftsförderin Andrea Beres über die Vorbereitung des Wirtschaftstreffs und die Präsentation von Unternehmen aus der Textilbranche

Crimmitschau.

In der kommenden Woche werden die Einladungen für den Wirtschaftstreff in Crimmitschau verschickt. Die Firmenchefs treffen sich am 21. August in der Tuchfabrik Gebrüder Pfau. Holger Frenzel sprach mit Wirtschaftsförderin Andrea Beres.

Freie Presse: Warum haben Sie sich für die Tuchfabrik als Veranstaltungsort entschieden?

Andrea Beres: Wir befinden uns immer auf der Suche nach besonderen Orten für den Wirtschaftstreff und haben die Tuchfabrik schon länger im Blick. Damit kann das Interesse an der Landesausstellung, die 2020 ansteht, geweckt werden.

Was macht das besondere Flair der Tuchfabrik aus?

Es handelt sich um einen authentischen Ort. Die gesamte Fabrik atmet ganz viel Geschichte. Wir werden uns zum Wirtschaftstreff auf das Webereigebäude konzentrieren.

Zum Wirtschaftstreff präsentieren sich verschiedene Unternehmen aus der Textilbranche. Wer hat bisher zugesagt?

Crimmitschau hat im Textilbereich eine Tradition, eine Gegenwart und eine Zukunft. Das wollen wir zum Wirtschaftstreff zeigen. Zusagen liegen von Spengler und Fürst, Seidenmanufaktur Eschke, Teppichmanufaktur Schönfeld und Innotec vor.

Welche Herausforderungen warten bei der Vorbereitung?

Wir finden in der Tuchfabrik optimale Bedingungen vor. Um die Vorbereitung kümmert sich mit Werbegemeinschaft, Interessenverband der Selbstständigen und Wirtschaftsförderung ein eingespieltes Team. In der Vergangenheit war der Aufwand beispielsweise beim Wirtschaftstreff im Bahnhof viel größer.

Der Wirtschaftstreff fand schon im Schloss in Blankenhain, im Kloster in Frankenhausen sowie im Bahnhof und im Kunsteisstadion statt. Welche Einrichtungen haben Sie künftig im Blick?

Wir konzentrieren uns momentan auf die aktuelle Veranstaltung. Im Schloss in Blankenhain und im Kloster in Frankenhausen waren wir mehrfach. Das ist in der Tuchfabrik auch denkbar. Hier wird es mit Blick auf die Landesausstellung in den nächsten Monaten einige bauliche Veränderungen geben.

Welches Ziel verfolgen die Organisatoren mit dem Treff?

Wir wollen Vertreter von Firmen abseits des Tagesgeschäftes zusammenbringen und den Bekanntheitsgrad von besonderen Einrichtungen erhöhen.

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