Die gestohlene Jugend

Die Mädchen, die im Jugendwerkhof Crimmitschau waren, kamen aus zerrütteten Familien. Einige sind schon zuvor in Kinderheimen gewesen. Zwei Frauen haben die Geschichten etlicher Mädchen mit der Kamera dokumentiert und aufgeschrieben. Auf Rehabilitation warten einige Insassinnen von damals heute vergebens.

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55 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    Hinterfragt
    17.01.2018

    Ich finde es grotesk, wie man jetzt die Täter von damals (des war mit großer Wahrscheinlichkeit die Masse), zu Opfern macht ...

  • 2
    1
    Interessierte
    16.01.2018

    Aber die Kinder , die im Westen in den Heimen waren , die hatten auch gelitten und denen wurde auch ihre Jugend geraubt ...

    Dazu hatte die Ulrike Meinhoff ein Buch geschrieben und darüber wurde schon ein Film gedreht - über diese Kinder , die im Torf schuften mußen und im Heim die Fußböden schrubben mußten und blutig geprügelt wurden .

    ein Heimerziehungssystem, das noch in der Tradition der Nazizeit stand
    https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/aufstand-der-heimkinder

  • 3
    2
    gelöschter Nutzer
    15.01.2018

    kartracer: Meine Ausführungen sind leider immer viel zu lang und natürlich wollte ich die kirchlichen Heime in der alten BRD noch anführen und dies wurde ja zum Erstaunen, in den Mehrteiler "Tannenbach" zum Ausdruck gebracht!
    Auch ist erstaunlich wie sich Personen, die aus politischen Gründen in Haft waren oder wegen der politischen Einstellung der Eltern in Heimen und Jugendwerkhöfen untergebracht wurden, auf einmal super verstehen und das Geschehene verdrängen, man kann da des Öfteren nur mit den Kopf schütteln!

  • 2
    2
    kartracer
    15.01.2018

    Warum nur immer an den Heimen der DDR
    kritisieren, @voigtsberger hat schon einige Kriterien
    benannt. (Unrecht gab es auf beiden Seiten)
    Sollte man nicht auch die Heime unter der Herrschaft
    der Kirche, in der alten BRD mal ins Visier nehmen,
    dort wurden Kinder unter Zwangsarbeit im Moor mit
    brutalsten Prügelmetoden gezüchtigt, wie das Schlagen
    mit dem Spaten, wenn zu wenig auf der Schaufel lag.
    Das ganze ist noch viel schlimmer einzustufen, da
    Alles unter den Augen "GOTTES" von Kirchendienern
    geschah! (zB.FREISTATT, Quelle You Tube)
    Also bitte BEIDE Augen öffnen, und nicht das Eine
    verschließen weil nicht sein kann was nicht sein darf!

  • 5
    1
    gelöschter Nutzer
    15.01.2018

    Natürlich gab es das Unrecht, wenn Kinder und Jugendliche aus dem Grund in Heime gesteckt wurden, weil die Eltern politisch nicht tragbar waren.
    Aber der Großteil waren doch Kinder und Jugendliche, die keine ausreichende Sozialisierung bekamen oder nicht angenommen haben, denn es betraf alle Schichten der Gesellschaft der DDR und dies äußerte sich meist in einen kriminellen Verhalten, wo Kinderheime meist nur einen kurzfristigen Erfolg brachten und die Kinder als Jugendliche, bald in Jugendwerkhöfen wieder einsaßen und im Alter meist Dauergäste in den Haftanstalten waren. Dies lag aber meist nicht an den Maßnahmen, sondern am Verhalten der Kinder und Jugendlichen und deren Einstellung zu den Normen und Werten der damaligen Gesellschaft, was bestimmt nicht so kinderfeindlich war, wie es Einige immer darstellen.
    Deshalb kann man nicht Jeden uneingeschränkt endschädigen wollen, da würde man auch Täter und einstige jugendliche Kleinkriminelle für ihr Verhalten im Alter noch belohnen! Da gibt es andere Ungerechtigkeiten in der DDR(die kalte Endeignung und Zwangsumsiedlung aus dem ehemaligen Grenzgebiet) über diese Ereignisse und Leid keiner mehr sprechen will.
    Wenn man über das Verhalten vieler Kinder und Jugendliche heutzutage einmal Resümee führt, da würden die Heime und Jugendwerkhöfe der DDR gar nicht ausreichen, wenn unsere Justiz im Vorfeld schon einmal bei Vergehen konsequent urteilen würde!