Ein Vierteljahrhundert voller Veränderungen

Die Werdauer Tagesstätte "Kinderland" besteht seit 25 Jahren unter dem Dach der Johanniter-Unfallhilfe. Das Jubiläum wurde gestern groß gefeiert.

Werdau.

Anke Puschner, Regina Liebold, Ursula Fritzsche und Anke Wendler sind von Anfang an dabei. Damals wie heute macht ihnen die Arbeit im "Kinderland" an der Werdauer Pestalozzistraße großen Spaß. "Als wir hier angefangen haben, hat uns zunächst das für uns völlig neue Konzept eines christlichen Kindergartens sehr gefallen", blickt Regina Liebold auf ihren Start vor 25 Jahren zurück. Drei Jahre später wurde sie Leiterin der Einrichtung. "Voriges Jahr habe ich diesen Posten einer jüngeren Kollegin übergeben", sagt die Werdauerin, wie mit der Zeit überhaupt viele junge Erzieherinnen ältere abgelöst haben. "Das spricht für die familiäre Atmosphäre im Haus, dass wir trotz des zum Teil großen Altersunterschieds als geschlossene Truppe die Kinder in den Mittelpunkt stellen", betont Regina Liebold, die mit ihren Kolleginnen in den 25 Jahren eine Reihe von Veränderungen erlebte.

Vor allem am und im Gebäude hat sich vieles zum Positiven entwickelt. "Gerade das Haus ist nach seiner Sanierung sehr schön geworden. Besonders für die musische Beschäftigung haben wir im Vergleich zu früher jetzt viel mehr Platz", sagt Ursula Fritzsche, für die auch eine andere Tatsache für das "Kinderland" spricht: Ehemalige Schütz- linge bringen jetzt ihre Kinder zur Betreuung in die Einrichtung, die auch über ein großes Außengelände verfügt. "Da staunen manche Eltern ganz schön, weil von der Straße aus nicht alles einzusehen ist", sagt Anke Wendler, die - ähnlich wie Anke Puschner, Regina Liebold und Ursula Frische - noch zu keinem Zeitpunkt an einen Wechsel in eine andere Kindertagesstätte gedacht hat. Das Frauen-Quartett aus dem "Kinderland" wurde übrigens im Vorfeld des 25-jährigen Jubiläums vom Landesverband der Johanniter-Unfallhilfe in Leipzig mit einer Ehrenmedaille ausgezeichnet.

Derzeit werden im "Kinderland" reichlich 70 Mädchen und Jungen betreut, die sich gestern vor der Feier mit ihren Eltern unter anderem mit der Geschichte des Ritterordens der Johanniter beschäftigt haben. Während der Feier wurde das neue Logo der Einrichtung eingeweiht, das den Giebel an der Pestalozzistraße ziert.

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