Erzeugnisse aus Zinn sind zu bewundern

In einer Sonderausstellung im Werdauer Museum sind derzeit verschiedene Kunstgegenstände aus Zinn zu bewundern. Gezeigt wird die gesamte Palette von Tellern, Bechern, Krügen, Kannen bis hin zu Leuchtern aus Zinn. Die Exponate stammen alle aus dem Fundus des Hauses. Ihre große Zeit hatte die Zinngießerei vom 14. bis 16. Jahrhundert, als Zinngeschirr weit verbreitete Haushaltsgegenstände im spätmittelalterlichen Bürgertum waren. Mit der aufkommenden Porzellanproduktion wurde Zinngeschirr aus dem Gebrauch verdrängt, hielt sich jedoch zumeist für repräsentative Zwecke des Bürgertums noch bis ins 20. Jahrhundert. Heute ist es aus dem Alltag verschwunden. Bis kurz vor dem Ende der DDR wurde Zinn unter anderem in Pöhla bei Schwarzenberg unter Tage abgebaut und ist dort noch immer reichlich vorhanden. Zinn wird heute hauptsächlich in der Elektroindustrie als Lötzinn verwendet. (umü )

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