Ferien: Crimmitschauer zieht es in den Süden

Urlaubszeit ist Reisezeit: Wo haben Prominente aus der Stadt an der Pleiße im Urlaub den Akku wieder aufgeladen?

Crimmitschau.

Die Sommerferien neigen sich dem Ende entgegen. Viele Familien aus Crimmitschau sind bereits aus dem Urlaub zurückgekehrt - mit neuen Eindrücken und interessantenTipps. Schornsteinfeger Christoph Mennicke (35) hat mit seiner Familie eine Woche auf Rhodos verbracht. "Dort war es von den Temperaturen sogar noch etwas angenehmer als zu Hause", sagt der Glücksbringer. Der Rhodos-Urlaub bleibt aus einem guten Grund besonders in Erinnerung: Die Familie war erstmals mit dem zweijährigen Sohn Noah Cornelius unterwegs. Deshalb wurde - statt Entdeckungstouren auf der Insel - viel Zeit am Kinderpool und beim Mittagsschlafverbracht. Eispiraten-Geschäftsführer Jörg Buschmann (35) hat im Urlaub zwei Ziele angesteuert: Er war mit seiner Familie erst am Scharmützelsee zwischen Frankfurt und Berlin. Danach ging es nach Bad Doberan an die Ostsee. "Wir haben auch in Deutschland viele schöne Urlaubsziele", sagt der Chef des Eishockey-Zweitligisten. Allerdings kann Jörg Buschmann auch in den Ferien nicht hundertprozentig abschalten. In den Abendstunden hat er eine Stunde am Laptop gearbeitet und die wichtigsten Mails beantwortet. "Wir befinden uns schließlich in der heißen Phase der Saisonvorbereitung." Veranstaltungsmanager Thilo Ferstl (64) lädt seinen Akku momentan am Balaton in Ungarn auf. Er erholt sich mit seiner Frau in Balatonfüred am Nordufer des Plattensees. "Wir fahren schon seit vielen Jahren im Urlaub nach Ungarn", sagt Thilo Ferstl, der stets das gleiche Quartier bezieht und den Empfang der Gastgeber schätzt. Der Crimmitschauer will das Urlaubsprogramm individuell gestalten. Im Tagesprogramm ist nur die Zeit zwischen 9 und 10 Uhr geblockt - dann wirft Thilo Ferstl den Computer an und denkt (kurz) an das Theater in Crimmitschau. "Meine Frau räumt in der Zeit den Frühstückstisch ab." Werbegemeinschaft-Chef Tom Würker (43) hat den Urlaub am Gardasee verbracht. Dort fühlt sich der Buchhändler - gemeinsam mit seiner Familie - schon seit einigen Jahren wohl. "Egal ob Klima, Essen oder Stimmung: Wir genießen einfach die mediterrane Atmosphäre", sagt der Chef der Werbegemeinschaft. In den letzten Jahren wurde auf einem Zeltplatz am Gardasee übernachtet, diesmal in einem BungalowinLazise. Interessenverband-Chef Frank Stahn (51) war erst auf der Insel Rügen und dann in Rom. Normalerweise ging es zuletzt erst in den Herbstferien in den Urlaub. "Nach dem Abitur von Tochter Lisa-Marie wurde es diesmal ein Sommerurlaub", sagt Frank Stahn. An der Ostsee stand ein Besuch der Störtebeker Festspiele in Ralswiek auf dem Programm. Im Miniaturpark in Gingst konnte man einen Blick auf den Nachbau des Kolosseums werfen, wenige Tage später stand Frank Stahn dann vor dem Original in Rom. Bei Temperaturen von knapp über 30 Grad Celsius stand ein Mammutprogramm in der italienischen Hauptstadt an. "Wenn ich mir überlege, wie viele Kilometer wir täglich zu Fuß unterwegs waren, dann war unser Kultur-Urlaub doch auch ein ziemlich sportlicher Urlaub. Erst den Kopf durchgespült, mit fantastischen Eindrücken gefüllt und den Blick wieder erweitert", sagt der Vorsitzende des Interessenverbandes. Das Quartier befand sich in einem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert auf der Piazza Navona.

Bewertung des Artikels: Noch keine Bewertungen abgegeben
0Kommentare
Um zu kommentieren, müssen Sie angemeldet und Inhaber eines Abonnements sein.



    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

    Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
    Mehr erfahren Sie hier...