Feuerwehr: Ausschuss berät über Flächenkauf

Crimmitschau muss für Grundstück rund 16.000 Euro ausgeben

Langenreinsdorf.

Die nächste Hürde für den geplanten Neubau eines Feuerwehrgerätehauses im Crimmitschauer Ortsteil Langenreinsdorf soll am Donnerstag übersprungen werden. Dann beschäftigen sich die Stadträte zur Sitzung des Verwaltungsausschusses im Rathaus in Crimmitschau mit dem Kauf des benötigten Grundstücks. Dabei handelt es sich um eine Fläche von 1000 Quadratmetern im Bereich der Kreuzung von Hauptstraße und Rudelswalder Straße. Das Grundstück wurde laut Beschlussvorlage zwischen 1960 und 1993 als Dorf- und Festplatz von Langenreinsdorf genutzt. Für den Erwerb sollen - wenn der Verwaltungsausschuss zustimmt - rund 16.000 Euro an die bisherigen Eigentümer überwiesen werden. Zudem trägt die Stadtverwaltung die Kosten für Notar und Vermessung. Dafür werden noch einmal rund 14.000 Euro benötigt.

Im bisher genutzten Gerätehaus in Langenreinsdorf reicht der Platz hinten und vorne nicht aus: Die Einsatzbekleidung hängt in der Fahrzeughalle. Vorschriften der Unfallversicherung können nicht eingehalten werden. Es fehlen Duschen und getrennte Toiletten. Der Schulungsraum hat eine Größe von nur 15 Quadratmetern. Deshalb läuft seit mehr als zwei Jahren die Suche nach Alternativen. Der Plan der Stadtverwaltung in Crimmitschau sieht vor, dass ein neues Gerätehaus mit Fahrzeughalle und Umkleideräumen auf dem eingangs erwähnten Grundstück entstehen soll. Zudem können die Floriansjünger künftig einen Teil der Räume des leerstehenden Gasthofes "Weißer Schwan" mit nutzen, der sich neben dem geplanten Gerätehaus-Standort befindet.


Die Mittel für den Neubau des Gerätehauses und die Umgestaltung des Gasthofes stehen im Finanzplan - verteilt auf drei Jahre. Der Bedarf wird auf 705.000 Euro beziffert. Dabei stehen 94.000 Euro dieses Jahr zur Verfügung. 200.000 Euro folgen im nächsten und 411.000 Euro im übernächsten Jahr.

Die Sitzung des Verwaltungsausschusses findet am Donnerstag, 18 Uhr im Rathaus in Crimmitschau statt. Zu Beginn ist eine Einwohnerfragestunde geplant.

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