Feuerwehr löscht einen Laubenbrand

Einsatzstelle nur über aufgeweichtes Feld erreichbar

Werdau.

Hinter den Einsatzkräften aus den Ortsfeuerwehren in Werdau, Leubnitz und Steinpleis liegt eine (fast) schlaflose Nacht. Der Grund: Sie mussten in der Nacht von Samstag zu Sonntag eine brennende Gartenlaube im Werdauer Ortsteil Leubnitz löschen. "Wir waren mit 45 Helfern im Einsatz", sagt Gemeindewehrleiter Henning Tröger.

Die Einsatzkräfte wurden um 0.45 Uhr alarmiert. Als sie Am Eichberg eingetroffen waren, stand die Gartenlaube bereits komplett in Flammen. Zudem warteten einige Herausforderungen auf die Floriansjünger. Sie konnten die Einsatzstelle nur über ein Feld, welches nach den starken Regenfällen an den letzten Tagen aufgeweicht war, erreichen. Zudem musste die Löschwasserversorgung über eine Strecke von rund 150 Metern von einem Hydranten bis zur brennenden Gartenlaube aufgebaut werden.

Neben den Einsatzkräften aus den drei Ortsfeuerwehren war auch ein Rettungsdienstfahrzeug mit an der Einsatzstelle - aus doppeltem Grund. "Einerseits, weil unklar war, ob sich Personen in der Gartenlaube befunden haben, und andererseits zur Absicherung unserer Leute, die mit Atemschutztechnik gearbeitet haben", sagt Henning Tröger. Er berichtet, dass der Einsatz für die Ortsfeuerwehr aus Leubnitz bis 4.30 Uhr gedauert hat.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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