Feuerwehr nicht nur beim Löschen aktiv

Lauterbacher Kameraden helfen auch bei Dorffesten

Lauterbach.

Die Freiwillige Feuerwehr Lauerbach ist im vorigen Jahr zu 16 Einsätzen ausgerückt. Diese Bilanz zog Ortswehrleiter Peter Kuhle zur Jahreshauptversammlung der Wehr. Dreimal waren dabei Brände zu löschen. Außerdem gab es zwei Sturmeinsätze, einen Einsatz bei einem Hochwasserschaden sowie zehn weitere, die durch Brandmeldeanlagen verursacht wurden. Um wirksam arbeiten zu können, wird viel Augenmerk auf die Qualifizierung der Kameraden gelegt. Auf Kreisebene stehen laut Kuhle 2019 insgesamt 210 Ausbildungsstunden zu Buche. Auf Landesebene konnten Frank Armoneit seine Ausbildung zum Gerätewart und Peter Kuhle selbst als Leiter einer Feuerwehr in der Landesfeuerwehrschule Nardt erfolgreich abschließen.

Auch im kulturellen Leben des Dorfes spielt die Feuerwehr eine wichtige Rolle. So unterstützen die Kameraden den Landlustverein beim Winterfeuer sowie dem Seifenkistenrennen, wird am Dorffest und dem traditionellen Maibaumsetzen teilgenommen. Darüber hinaus trifft man sich zum Bowlingabend und Lichtlfest.

Zehn Wochen mit Einschränkungen leben musste die Truppe, als 2019 die Zufahrt zum Gerätehaus gebaut wurde. Im Zuge dieser Arbeiten sind aber auch Parkplätze für die Kameraden geschaffen worden. Am Eingang des Gerätehauses wurde ein beleuchtetes Wappen mit dem Emblem der Lauterbacher Wehr angebracht.

Die aktive Truppe ist derzeit mit drei Kameradinnen und 16 Kameraden gut aufgestellt, schätzte Wehrleiter Peter Kuhle ein. Die Alters- und Ehrenabteilung zählt neun weibliche und 14 männliche Mitglieder. Und in der bereits 1991 von Helmut Riedel gegründeten Jugendfeuerwehr sind derzeit zwei Mädchen sowie vier Jungen aktiv. (rwa)

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