Feuerwehr rettet Mann aus dem Bach

Helfer aus Werdau und Crimmitschau waren am Samstag im Einsatz

Werdau/Crimmitschau.

Drei Einsätze an einem Tag: Für die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr in Werdau gab es am Samstag viel Arbeit. "Das geht schon an die Substanz, weil die Einsatzkräfte ja immer von ihren Familien wegmüssen", sagt der Werdauer Gemeindewehrleiter Henning Tröger. Die Helfer wurden mit ganz unterschiedlichen Aufgaben konfrontiert. In der Nacht von Freitag zu Samstag gegen 0.45 Uhr mussten die Helfer einen Mann aus dem Leubnitzer Bach befreien. 20Einsatzkräfte retteten ihn - mit Drehleiter und Schleifkorbtrage - aus der misslichen Lage. "Wir haben den unterkühlten und durchnässten Mann an die Kollegen vom Rettungsdienst übergeben", sagt Henning Tröger.

Um 14.10 Uhr löste die Brandmeldeanlage im Kaufland an der Uferstraße einen Einsatz für die Ortsfeuerwehren aus Werdau und Langenhessen aus. Grund waren offenbar die Wartungsarbeiten an der Sprinkleranlage im Einkaufsmarkt. 25 Einsatzkräfte rückten aus. Sie mussten im Kaufland aber nur die Brandmeldeanlage zurücksetzen.

Zu einem Brand einer Gartenlaube am Zwickauer Marktsteig mussten die Retter um 19.15 Uhr ausrücken. Dabei kamen 35 Frauen und Männer der Ortsfeuerwehren aus Werdau, Königswalde und Langenhessen zum Einsatz. "Das Feuer war beim Eintreffen bereits erloschen. Wir haben die Nachkontrolle übernommen", sagt Henning Tröger. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 500 Euro geschätzt. Ein Passant entdeckte das Feuer. Die Beamten haben die Ermittlungen wegen Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung aufgenommen.

Zweimal waren am Samstag die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr in Crimmitschau im Einsatz. In den Vormittagsstunden beseitigten sie Sturmschäden an einem Baum in der Nähe der Tennisanlage. In der Mittagszeit rückte die Feuerwehr mit 23 Helfern und fünf Fahrzeugen aus, weil in einer Wohnung Am Mühlgraben das Mittagessen angebrannt war. Dadurch kam es zu einer Verqualmung. "Nach dem Eingang des Notrufes musste zunächst von einem Wohnungsbrand ausgegangen werden", sagt der stellvertretende Gemeindewehrleiter Erik Marr. Er und seine Kollegen mussten nicht eingreifen. Ein Mitarbeiter eines Pflegedienstes hatte den Herd ausgemacht und Fenster geöffnet.

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